Förderrichtlinie Ressourceneffizienz und Circular Economy

Förderung für Ressourceneffizienzberatung in NRW: Bis zu 100.000 Euro Zuschuss für Unternehmen


Unternehmen in Nordrhein-Westfalen können im Rahmen des Förderprogramms Ressourceneffizienzberatung finanzielle Unterstützung für externe Beratungsleistungen erhalten. Ziel ist es, Unternehmen auf dem Weg zu einer ressourcenschonenden und kreislauforientierten Wirtschaftsweise (Circular Economy) zu begleiten und gleichzeitig ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.

 

Antragsberechtigt

  • Unternehmen aus Industrie, Handwerk und Handel mit Sitz oder Niederlassung in Nordrhein-Westfalen.
  • Als Kleinst-, kleines und mittleres Unternehmen (KMU) nach der Definition der Empfehlung der Kommission 2003/361/EG, d. h. als Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeiter/-innen und einem Jahresumsatz von unter 50 Mio. EUR bzw. einer Jahresbilanz von unter 43 Mio. EUR.
  • Als großes Unternehmen, wenn die Höhe der gewünschten Zuwendung zu einer Ressourceneffizienzberatung und der Gesamtbetrag an De-minimis-Beihilfen, die Sie im laufenden Kalenderjahr und in den vorangegangenen zwei Kalenderjahren erhalten haben, 300.000 EUR nicht überschreiten.

 

Antragstellung

KMU

  • online über EFRE.NRW.Online-Portal
  • Förderung aus EFRE-Mitteln der Europäischen Union sowie zusätzlichen Mitteln des Landes NRW

Große Unternehmen

  • im Formularverfahren
  • erhalten eine DE-Minimis-Förderung aus Landesmitteln

 

Beratungsschwerpunkte

  • Circular Design: Analyse von Produkten, Geschäftsmodellen, Dienstleistungen
  • Dekarbonisierung: THG-Bilanzierung, regenerative Energieversorgung, energieeffiziente Prozesse
  • Ressourceneffizienz 4.0: Digitale Transformation, KI, durchgängige und einheitliche Datenverfügbarkeit
  • Kalkulation, Vertrieb & Einkauf: Aktuelle und richtige Kalkulationsgrundlagen, Bewertung von Aufträgen, Harmonisierung der Geschäftsprozesse
  • Produktion & Auftragsabwicklung: Produktionstechnik, Auftragsreihenfolge, Termintreue, Lean Production

 

Förderhöhe

  • Ausgaben, die im Rahmen einer Ressourceneffizienzberatung für die Dienstleistungen externer Berater entstehen
  • Der Förderanteil beträgt 50 % der zuwendungsfähigen Ausgaben
  • Die Höhe der Zuwendung ist auf maximal 100.000 EUR begrenzt.
  • Die Bagatellgrenze für die Bearbeitung von Förderanträgen liegt bei 2.500 EUR.

 

Fördervoraussetzungen

  • die Dienstleistungen des Beraters
    • sind nicht fortlaufend
    • werden nicht in regelmäßigen Abständen in Anspruch genommen
    • gehören nicht zu den gewöhnlichen Betriebsausgaben des Unternehmens
  • Beratungsbeginn erst nach Erhalt des Zuwendungsbescheides

 

Einreichungsfrist

Anträge können laufend bis zum 31.12.2026 eingereicht werden.

 

Sie haben Fragen zur Ressourceneffizienzberatung?  Sprechen Sie uns an.

 

Autoren: Lissa Rakus


Strompreiskompensation

Mehr energieintensive Unternehmen antragsberechtigt


Hintergrund

Die Strompreiskompensation (SPK) soll stromkostenintensive Unternehmen entlasten. Ziel ist es, einer Verlagerung CO₂-intensiver Produktion in Staaten außerhalb der EU („Carbon Leakage“) entgegenzuwirken. Die Beihilfe wird nachschüssig für die indirekten CO₂-Kosten des Vorjahres gewährt – für das Abrechnungsjahr 2025 also im Jahr 2026.

 

Antragsberechtigt

Antragsberechtigt sind Unternehmen, die in einer oder mehreren Anlagen Produkte herstellen, die in folgenden Tabellen abgebildet sind:

Alte Sektoren (sowohl vor als auch nach dem Antragsjahr 2026 gültig)

Liste der beihilfeberechtigten Sektoren und Teilsektoren nach NACE-Revision 2.1 gemäß den Beihilfe-Leitlinien 2025 –> Anhang I, Tabelle 1

Neue Sektoren (ab dem Antragsjahr 2026 zusätzlich gültig)

Liste der beihilfeberechtigten Sektoren und Teilsektoren nach NACE-Revision 2.1 gemäß den EU-Beihilfe-Leitlinien 2025 –> Anhang I, Tabelle 2

Die Zuordnung zu einem bestimmten Wirtschaftszweig allein ist also nicht maßgebend, sondern die hergestellten Produkte!

 

Berechnung der Beihilfeintensität

Die Höhe der Beihilfeintensität ist abhängig von dem eingestuften Sektor, Preis für EU-Emissionszertifikate (EUA), CO2-Emissionsfaktor, Produktionsmenge und einem Stromeffizienzbenchmark. Außerdem wird zwischen Produkten mit und ohne produktspezifischem Stromeffizienzbenchmark unterschieden.

Produkte mit produktspezifischem Stromeffizienzbenchmark

Ba = Aia * Ca * Pa * BMa * PM

Produkte ohne produktspezifischem Stromeffizienzbenchmark

Ba = Aia * Ca * Pa * EFa * SV

 

Ba: Beihilfebetrag des Berechnungselements (in €)

Aia: Beihilfeintensität in Höhe von 0,8 (alte Sektoren) bzw. 0,75 (neue Sektoren)

Ca: CO2-Emissionsfaktor im Abrechnungsjahr a (in t CO2/MWh)

Pa: EUA-Preis für das jeweilige Abrechnungsjahr a (in €/t CO2)

BMa: Stromverbrauchseffizienz-Benchmark im Abrechnungsjahr a (in MWh/t Produkt)

PM: maßgebliche Produktionsmenge (in t Produkt)

EFa: Fallback-Stromeffizienz-Benchmark-Faktor im Abrechnungsjahr a (Dieser Faktor beträgt 0,8 und wird jährlich, beginnend im Abrechnungsjahr 2022, um 1,09% gekürzt.)

SV: maßgeblicher Stromverbrauch (in MWh)

 

Ergänzende Beihilfe:

Die anzusetzenden CO₂-Kosten können grundsätzlich auf 1,5% der Bruttowertschöpfung des Unternehmens begrenzt werden.

 

Pflichten des Antragstellers

Antragsteller müssen ein Energie- oder Umweltmanagementsystem (EnMS nach DIN EN ISO 5001, UMS nach DIN EN ISO 14001 oder EMAS) betreiben, das den Anforderungen des § 10 Abs. 1 BECV entspricht. Für Sektoren nach Anhang I Tabelle 2 der Beihilfe-Leitlinien 2025 (neue Sektoren) genügt im Antragsjahr 2026 zunächst eine Verpflichtungserklärung; das Energie- oder Umweltmanagementsystem muss bis spätestens 31.12.2027 eingeführt sein.

 

Darüber hinaus müssen mindestens 50% der erhaltenen Beihilfe in ökologische Gegenleistungen (z.B. Energieeffizienzmaßnahmen) investiert werden.

Alternativ kann auch der Nachweis erbracht werden, dass mindestens 30% des Strombedarfs von erneuerbaren Energien gedeckt wird. Der Nachweis erfolgt über Herkunftsnachweise.

 

Antragsverfahren

Das Antragsverfahren erfolgt über die Deutsche Emissionshandelsstelle (DEHSt). Für den Antrag ist eine Qualifizierte elektronische Signatur (QES) sowie die Einrichtung einer Virtuellen Poststelle bei der DEHSt zwingend erforderlich.

Außerdem muss die Prüfbescheinigung eines Wirtschaftsprüfers vorliegen, die die tatsachenbezogenen Angaben bestätigt.

Der Antrag muss bis zum 17.08.2026 über die Virtuelle Poststelle (VPS) eingereicht werden.

Die Leitfäden zur Erstellung von Anträgen auf Beihilfen für indirekte CO₂-Kosten (Strompreiskompensation), zur Prüfung von Anträgen auf Beihilfen für indirekte CO₂-Kosten (Strompreiskompensation) für Wirtschaftsprüfer*innen und vereidigte Buchprüfer*innen und für prüfungsbefugte Stellen zu den ökologischen Gegenleistungen finden Sie auf der Internetseite der DEHSt.

 

Sie haben Fragen zur Strompreiskompensation?  Sprechen Sie uns an.

 

Autoren: Nils Laubenstein


Praxischeck in Löhne: Batteriespeicher als strategischer Wirtschaftsfaktor

Fachveranstaltung zum Thema Batteriespeicher in Löhne


Rund 70 Teilnehmer aus Industrie, Gewerbe und Energiewirtschaft folgten am 02. Juli 2026 der Einladung der HORIZONTE-Group Technik GmbH und des eRNa-Netzwerks nach Löhne. Im Mittelpunkt der Fachveranstaltung stand die Frage, wie Batteriespeicher heute zu einem strategischen Wirtschaftsfaktor für Unternehmen werden können.

Steigende Energiekosten, die Elektrifizierung von Produktionsprozessen sowie neue regulatorische Rahmenbedingungen stellen Unternehmen vor große Herausforderungen, eröffnen gleichzeitig aber auch neue wirtschaftliche Chancen. Genau diesem Spannungsfeld widmete sich der Praxischeck „Batteriespeicher als strategischer Wirtschaftsfaktor in der betrieblichen Energiewende“.

Im Fokus stand dabei nicht die Technik des Batteriespeichers, sondern dessen wirtschaftlicher Nutzen. Anhand eines Praxisbeispiels zeigte die HORIZONTE-Group Technik, wie unterschiedliche Betriebsstrategien – von der Eigenverbrauchsoptimierung über Peak Shaving bis hin zum Multi-Use-Trading – bewertet und zu einem wirtschaftlich sinnvollen Gesamtkonzept kombiniert werden können. Die zentrale Erkenntnis: Nicht die Größe des Speichers entscheidet über den Erfolg, sondern das passende Geschäftsmodell.

Den fachlichen Auftakt gestaltete die HORIZONTE-Group GmbH mit einer Einführung in die Neuerungen durch MiSpeL und den Möglichkeiten intelligenter Energiesysteme. Ergänzt wurde das Programm durch Fachvorträge der Green Hub OWL, der Universität Paderborn, der Effizienz-Agentur NRW, der Sparkasse Bielefeld sowie dem Energie Impuls OWL, die Themen wie Wärmepumpen, Förderprogramme, Finanzierung und Resilienz in zukünftigen Energiesystemen beleuchteten.

Ein Ausblick auf das Forschungsprojekt FlexLabQuartier zeigte darüber hinaus, wie freie Flexibilitäten künftig sektorübergreifend genutzt und Unternehmen, Gebäude, Ladeinfrastruktur und Wärmeerzeugung intelligent miteinander vernetzt werden können.

Neben den Fachvorträgen bot die Veranstaltung vor allem eines: einen intensiven Austausch zwischen Unternehmen, Referenten und Netzwerkpartnern. Die hohe Resonanz und die zahlreichen Gespräche haben deutlich gemacht, dass Batteriespeicher längst nicht mehr nur technische Komponenten sind, sondern einen wichtigen Baustein für wirtschaftliche und zukunftsfähige Energiekonzepte darstellen.

Unser herzlicher Dank gilt allen Teilnehmern sowie unseren Partnern – HORIZONTE-Group GmbH, Universität Paderborn, Green Hub OWL, Effizienz-Agentur NRW, Sparkasse Bielefeld, Energie Impuls OWL und dem eRNa-Netzwerk – für die erfolgreiche Zusammenarbeit und den offenen Austausch.

Wir freuen uns bereits auf die nächsten gemeinsamen Veranstaltungen und darauf, Unternehmen auch künftig bei der wirtschaftlichen Gestaltung ihrer Energieversorgung zu begleiten.

Interesse an der Auslegung von Batteriespeichern oder zukünftigen Veranstaltungen?  Sprechen Sie uns gerne an.

 

Autoren: Julia Eberharter


Aktuelles vom FlexLabQuartier

Vom Konzept zur Umsetzung – das letzte Projektjahr hat begonnen


Die Energiewende findet nicht nur auf einzelnen Gebäuden statt – sie muss künftig auf Quartiersebene gedacht werden. Wie lassen sich Strom, Wärme, Elektromobilität und Speicher intelligent miteinander verknüpfen? Welche Technologien ergänzen sich optimal und welche Geschäftsmodelle ermöglichen eine wirtschaftliche Umsetzung?
Mit diesen Fragestellungen beschäftigt sich die HORIZONTE-Group Technik GmbH gemeinsam mit ihren Projektpartnern im Forschungsprojekt FlexLabQuartier.

Nach intensiven Analyse- und Konzeptionsarbeiten startet nun das letzte Projektjahr. Der Fokus verschiebt sich dabei von der theoretischen Betrachtung hin zur konkreten Anwendung: Die entwickelten Konzepte sollen anhand ausgewählter Use Cases in den Reallaboren bewertet und weiterentwickelt werden.

 

Flexibilität als Schlüssel für klimaneutrale Quartiere

In den vergangenen Projektphasen wurden verschiedene Flexibilitätsoptionen untersucht und hinsichtlich ihrer technischen sowie wirtschaftlichen Potenziale bewertet. Im Mittelpunkt standen unter anderem:

  • Photovoltaikanlagen
  • Batteriespeicher
  • Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge
  • Wärmepumpen
  • Fernwärmesysteme

Ziel ist es, diese Technologien intelligent miteinander zu verknüpfen, um lokale Energie optimal zu nutzen, Netze zu entlasten und den CO₂-Ausstoß nachhaltig zu reduzieren.

 

Zwei Kernthemen im Fokus

Für das abschließende Projektjahr konzentrieren sich unsere Arbeiten insbesondere auf zwei zentrale Anwendungsfelder.

PV-optimiertes Laden

Ein Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung und Bewertung von Konzepten für PV-optimiertes Laden. Dabei untersuchen wir, wie Elektrofahrzeuge bevorzugt mit lokal erzeugtem Solarstrom geladen werden können und welche Auswirkungen dies auf Eigenverbrauch, Wirtschaftlichkeit und Netzbelastung hat.

Hierfür werden unterschiedliche Betriebsstrategien und Anwendungsszenarien betrachtet, um praxisnahe Lösungen für Unternehmen und Quartiere zu entwickeln.

Fernwärme als Baustein der Quartiersversorgung

Ein zweiter Schwerpunkt ist die Rolle der Fernwärme innerhalb klimaneutraler Quartiere.

Gemeinsam mit den Projektpartnern analysieren wir, wie Fernwärmenetze mit elektrischen Verbrauchern, Wärmepumpen und erneuerbaren Energien optimal zusammenwirken können. Ziel ist es, wirtschaftliche und nachhaltige Versorgungskonzepte zu entwickeln, die sich auch in der Praxis umsetzen lassen.

 

Energiegemeinschaften und neue Geschäftsmodelle

Neben den technischen Fragestellungen beschäftigen wir uns intensiv mit den regulatorischen Rahmenbedingungen der zukünftigen Energieversorgung.

Ein Schwerpunkt liegt dabei auf den Auswirkungen des EuGH-Urteils sowie den daraus entstehenden Möglichkeiten für Energiegemeinschaften. Gemeinsam bewerten wir, welche Geschäftsmodelle künftig entstehen können und wie sich lokale Erzeugung, Speicherung und Nutzung von Energie wirtschaftlich organisieren lassen.

 

Jetzt beginnt die Praxisphase

Mit dem Start des letzten Projektjahres rückt nun die praktische Erprobung in den Vordergrund. Die zuvor entwickelten Konzepte werden in den Reallaboren anhand konkreter Use Cases untersucht und validiert. Dadurch können technische, wirtschaftliche und regulatorische Erkenntnisse direkt unter realen Bedingungen bewertet werden.

Für die HORIZONTE-Group Technik bedeutet dies einen wichtigen Schritt: Unser Anspruch ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse in praxistaugliche Lösungen zu überführen und Unternehmen, Kommunen sowie die Wohnungswirtschaft bei der klimaneutralen Transformation zu unterstützen.

Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit unseren Projektpartnern die nächsten Meilensteine zu erreichen und die Ergebnisse des Projekts in konkrete Anwendungen zu überführen.

 

Förderung und weitere Informationen

Das Projekt wird von der EU sowie vom Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes NRW gefördert.

Weitere Informationen gibt es unter: www.flexlabquartier.de.

 

Autoren: Julia Eberharter


Steuerungsrollout am Wendepunkt

Warum 2026 zur entscheidenden Übergangsphase wird


Der Steuerungsrollout wird zunehmend zu einer zentralen Umsetzungsfrage der Energiewende. Dabei zeigt sich: Die größte Herausforderung liegt nicht allein in der Technik, sondern im Zusammenspiel von IT-Systemen, Prozessen, Marktrollen und operativer Umsetzung.

In der Ausgabe 5/6 2026 (Mai/Juni) von stadt+werk ordnet Dr. Roland Olbrich die Ergebnisse der Technischen Studie 2.0 ein und zeigt, warum 2026 weniger als klassisches Zieljahr, sondern vielmehr als entscheidende Übergangsphase verstanden werden muss.

Die Der vollständige Fachbeitrag ist nachfolgend als PDF eingebunden.


Fachbeitrag als PDF lesen


Webinar: Vergaberecht in der Energiewirtschaft

Vergaberecht in der Energiewirtschaft


Exklusives Fachwebinar zum Vergaberecht in der Energiewirtschaft

Die erfolgreiche Umsetzung von Transformations- und Digitalisierungsvorhaben in der Energiewirtschaft stellt öffentliche Auftraggeber vor hohe technische und regulatorische Anforderungen. So müssen diese nicht nur das erforderliche technisch hochwertige und nachhaltige Niveau der Leistungserbringung sicherstellen, sondern sind regelmäßig auch zur Durchführung eines (EU-weiten) Vergabeverfahrens verpflichtet.

Das Vergaberecht ist dabei weit mehr als ein formaler Selbstzweck. Es dient der strukturierten Ermittlung des leistungsfähigen Vertragspartners mit dem wirtschaftlichsten Angebot. Der Fokus bei der Vorbereitung und Durchführung eines Vergabeverfahrens sollte daher auf der sachgerechten Lösung des oftmals komplexen Beschaffungsbedarfs sowie der Berücksichtigung eines dynamischen Marktumfelds liegen. Nur so kann er die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten tatsächlich nutzen, die das Vergaberecht bietet, und sein Ziel erreichen, den bestmöglichen Dienstleister mit dem technisch und wirtschaftlich optimalen Angebot zu beauftragen.

Gerade bei komplexen IT- und Transformationsprojekten entscheidet jedoch nicht allein das Vergabeverfahren über den Projekterfolg. Erfahrungsgemäß werden die Weichen bereits in der frühen Projektphase gestellt – beispielsweise durch eine präzise Definition der Anforderungen, eine marktgerechte Ausgestaltung der Leistungsbeschreibung sowie nachvollziehbare und zielgerichtete Bewertungskriterien. Eine sorgfältige Vorbereitung schafft damit die Grundlage für wirtschaftliche, rechtssichere und erfolgreiche Beschaffungsentscheidungen.

Gemeinsam mit Rechtsanwalt und Fachanwalt für Vergaberecht Christoph Kaiser (Kaiser Law) beleuchten wir die wesentlichen Stellschrauben und Erfolgsfaktoren erfolgreicher Vergabeverfahren in der Energiewirtschaft. Im Fokus stehen dabei aktuelle Entwicklungen – einschließlich der zum 01.07.2026 in Kraft tretenden Änderungen des Vergaberechts – sowie ausgewählte Fragestellungen anhand eines konkreten Praxisbeispiels. Die Teilnehmenden erhalten praxisnahe Einblicke in bewährte Vorgehensweisen, typische Herausforderungen und konkrete Handlungsempfehlungen für die Vorbereitung, Durchführung und Bewertung von Vergabeverfahren.

Die Veranstaltung verbindet juristische und fachliche Expertise mit langjährigen Praxiserfahrungen und bietet zugleich die Möglichkeit zum fachlichen Austausch mit Vertretern der Energiewirtschaft sowie Experten aus Recht und Beratung.

Am 23. September 2026 erwarten Sie vertiefende Einblicke in aktuelle Entwicklungen des Vergaberechts in der Energiewirtschaft. Weiterführende Informationen zum Programm sowie zur Anmeldung werden in Kürze veröffentlicht.

Vergaberecht in der Energiewirtschaft

Folgen Sie unserem LinkedIn-Kanal und bleiben Sie auf dem Laufenden.

 


Marktumfrage 2026: Kundenportale in der Energiewirtschaft

Kundenportale in der Energiewirtschaft


Unabhängige Marktumfrage 2026: Kundenportale in der Energiewirtschaft – Marktüberblick, Trends und Entwicklungsperspektiven

Kundenportale haben sich als zentrale digitale Schnittstelle zwischen Energieversorgern, Netzbetreibern, Messstellenbetreibern und ihren Kunden etabliert. Als integrierte Webportallösungen bündeln sie heute zahlreiche Funktionen – von der digitalen Kundenkommunikation bis zu umfangreichen Self-Services mit integrierten Prozessworkflows bis zur operativen Bearbeitungsoberfläche für den Kundenservice.

Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Leistungsumfang, Nutzererlebnis, Systemintegration und regulatorische Konformität kontinuierlich. Im Fokus stehen dabei unter anderem moderne Portalarchitekturen, die unterschiedliche Marktrollen und Anwendungsfälle in einer konsistenten Benutzeroberfläche vereinen, die intelligente Automatisierung von Serviceprozessen mithilfe KI-basierter Funktionen sowie eine enge Integration von CRM- und Back-End-Systemen. Vor diesem Hintergrund stehen viele Unternehmen vor der Herausforderung, bestehende Lösungen weiterzuentwickeln oder die Auswahl einer zukunftsfähigen Portallösung vorzubereiten.

Eine der zentralen Fragestellungen lautet dabei: Welche Funktionen und technologischen Eigenschaften werden künftig zum Standard, und in welchen Bereichen unterscheiden sich die Lösungsanbieter tatsächlich voneinander? Gleichzeitig stellt sich für viele Unternehmen die Frage, welche Anforderungen Energieversorgungsunternehmen künftig an moderne Kundenportale stellen und welche Entwicklungen den Markt in den kommenden Jahren prägen werden.

Vor diesem Hintergrund führt die HORIZONTE-Group im Sommer 2026 eine unabhängige Marktumfrage zu Webportalen in der Energiewirtschaft durch. Ziel der Untersuchung ist die Erstellung eines belastbaren Marktüberblicks über Anbieter, Lösungsansätze, Funktionsumfänge sowie zentrale Entwicklungs- und Innovationstrends.

Teilnehmende erhalten einen kompakten Marktüberblick und wertvolle Impulse für strategische und technologische Entscheidungen. Darüber hinaus fließt ihr Feedback direkt in zukünftige Marktanalysen, Fachveranstaltungen und Beratungsinitiativen der HORIZONTE-Group ein, um unsere Angebote noch gezielter an den tatsächlichen Bedarfen der Branche auszurichten. In einem zweiten Schritt wird die Marktanalyse um die Perspektive der Energieversorgungsunternehmen ergänzt. Dadurch werden Anbieter- und Anwendersicht systematisch gegenübergestellt, um zentrale Erwartungen, zukünftige Anforderungen und Entwicklungsschwerpunkte transparent zu machen.

Möchten Sie den Start der Marktumfrage nicht verpassen und fortlaufend über aktuelle Entwicklungen sowie die spätere Veröffentlichung der Ergebnisse informiert werden?

Interesse an der Marktumfrage

Folgen Sie unserem LinkedIn-Kanal und bleiben Sie auf dem Laufenden:


Innovation im Verteilnetz beginnt bei belastbaren Netzdaten

Innovation beginnt bei den Netzdaten


Neue Technologien für Netzplanung, Asset-Digitalisierung und vorausschauende Instandhaltung sind längst verfügbar. In der Praxis entscheidet jedoch nicht allein die technologische Reife darüber, ob Innovation im Verteilnetz Wirkung entfaltet. Entscheidend ist, ob die erforderlichen Daten aktuell, vollständig und über Systeme und Prozesse hinweg nutzbar sind.

Genau hier setzt der aktuelle Beitrag der Zeitung für kommunale Wirtschaft an. Auf Basis des HORIZONTE-Innovationsreports Q1/2026 ordnen Dennis Niederhagen und Mathias Ihrig ein, warum belastbare Netzdaten für Verteilnetzbetreiber zu einer strategischen Schlüsselaufgabe werden.

Mit § 14d EnWG steigt der Handlungsdruck zusätzlich. Netzausbaupläne müssen transparent machen, wo Engpässe entstehen, welche Maßnahmen geplant sind und welcher Flexibilitätsbedarf künftig besteht. Besonders in der Niederspannung zeigt sich jedoch häufig eine operative Lücke: Informationen sind zwar in GIS-Systemen, Asset-Management-Lösungen, Netzmodellen oder Excel-Listen vorhanden, aber nicht durchgängig miteinander verknüpft.

Der Artikel zeigt unter anderem:

  • warum Asset-Digitalisierung allein noch kein vollständiges Netzmodell schafft
  • wie LiDAR-Scans bei der digitalen Erfassung von Ortsnetzstationen und Betriebsmitteln unterstützen können
  • weshalb Datenqualität, Topologie und Prozessintegration für automatisierte Netzplanung entscheidend sind
  • welche Pilotfelder sich für Netzbetreiber kurzfristig eignen
  • warum Innovation in der Praxis häufiger an der Umsetzung als an fehlender Technologie scheitert

Unsere zentrale Einordnung: Innovation im Verteilnetz beginnt nicht bei KI oder einer einzelnen Plattform. Sie beginnt bei belastbaren Daten, klaren Prozessen und einer Systemlandschaft, in der Informationen tatsächlich durchgängig genutzt werden können.

Den vollständigen Beitrag der ZfK finden Sie hier online und oder folgend als PDF:

 

ZfK-Beitrag als PDF lesen

Stimmen und Resonanz aus dem Netzwerk

Die Veröffentlichung hat auch auf LinkedIn eine breite fachliche Resonanz ausgelöst. Neben der Veröffentlichung durch die ZfK wurde der Innovationsreport unter anderem von der BRYCK Startup Alliance aufgegriffen.

Die Beiträge zeigen, dass die Verbindung von Technologie-Scouting, energiewirtschaftlicher Praxis und konkreter Umsetzung auf großes Interesse stößt. Im Mittelpunkt steht dabei nicht die nächste abstrakte Innovationsdebatte, sondern die Frage, welche Lösungen Netzbetreiber tatsächlich pilotieren und in den operativen Betrieb überführen können.

Über den HORIZONTE-Innovationsreport

Für den Innovationsreport Q1/2026 hat die HORIZONTE-Group mehr als 100 europäische Technologieanbieter betrachtet. 19 Start-ups und Scale-ups wurden für eine vertiefte Einordnung ausgewählt. Im Fokus stehen Lösungen für Asset-Digitalisierung, Netzplanung, vorausschauende Instandhaltung, Flexibilitätsmanagement, Speicherdiagnostik, Wärmeplanung und digitale Infrastrukturmodelle.

Interessieren Sie sich für den vollständigen Innovationsreport oder möchten Sie konkrete Pilotfelder für Ihr Unternehmen diskutieren? Sprechen Sie uns gerne an: 
Zum Innovationsreport Q1/2026 Kontakt aufnehmen.


Warum KI-Projekte bei Stadtwerken oft im Pilotstadium stecken bleiben

Warum Stadtwerke mehr KI-Governance brauchen


Viele Energieversorger experimentieren bereits mit KI. Der Schritt vom Pilotprojekt in den produktiven Betrieb gelingt jedoch häufig nicht. Der Grund liegt meist nicht in der Technologie selbst, sondern in fehlender Governance, unklaren Verantwortlichkeiten, unzureichender Datenqualität und steigenden regulatorischen Anforderungen. Warum KI in der Energiewirtschaft vor allem eine Managementaufgabe ist und welche Voraussetzungen für einen erfolgreichen Einsatz geschaffen werden müssen, erläutern Benedikt Girz und Dennis Niederhagen von der HORIZONTE-Group in der Zeitung für kommunale Wirtschaft (ZfK).


Beitrag als PDF


Der neue MaBiS-Hub: Zwischen Datenschutz, Datenqualität und Prozessautomatisierung

Der nächste Schritt zur datengetriebenen Energiewirtschaft


Die deutsche Energiewirtschaft steht vor einer ihrer tiefgreifendsten strukturellen Veränderungen seit der Liberalisierung der Märkte. Mit dem MaBiS-Hub entsteht nicht einfach eine neue Plattform zur Verarbeitung von Messwerten. Vielmehr verändert sich das Zusammenspiel organisatorisch, regulatorisch und technisch zugleich.

Was auf den ersten Blick wie ein weiteres Digitalisierungsprojekt wirkt, entwickelt sich bei genauer Betrachtung zu einem fundamentalen Umbau der Verantwortlichkeiten zwischen Netzbetreibern, Messstellenbetreibern, Lieferanten und Übertragungsnetzbetreibern.

Eindeutig wird dabei:
Die eigentliche Herausforderung liegt nicht allein in APIs, Datenbanken oder Cloud-Architekturen. Entscheidend wird vielmehr sein, ob es gelingt, operative Marktprozesse, Datenqualität, Governance und regulatorische Anforderungen in einem hochkomplexen Ökosystem stabil zusammenzuführen.

Warum der MaBiS-Hub überhaupt entsteht

Auslöser für den MaBiS-Hub sind gleich mehrere Entwicklungen, die sich in den vergangenen Jahren massiv verschärft haben:

  • steigende Komplexität der Marktkommunikation,
  • wachsender Datenaustausch durch Smart Metering,
  • regulatorische Anforderungen aus DSGVO und MsbG,
  • zunehmende Probleme bei Datenkonsistenz und Prozessqualität.

Insbesondere die Verarbeitung von Viertelstundenwerten intelligenter Messsysteme rückte in den Fokus des Datenschutzes. Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI) kritisierte, dass MaLo- und MeLo-IDs in vielen Fällen faktisch personenbeziehbar seien und damit den Anforderungen an eine wirksame Pseudonymisierung nicht genügten.

Die Bundesnetzagentur reagierte darauf mit dem Konzept des MaBiS-Hubs:
einer zentralen Plattform, über die Messwerte künftig verarbeitet, aggregiert und verteilt werden sollen. Ziel ist ein „Single Point of Truth“ für abrechnungsrelevante Energiedaten.

Vom dezentralen Datenaustausch zum zentralen Hub

Heute erfolgt die Marktkommunikation weitgehend dezentral. Messstellenbetreiber versenden Daten direkt an zahlreiche Marktpartner. Netzbetreiber aggregieren Zeitreihen, Bilanzkreisabrechnungen erfolgen über komplexe bilaterale Kommunikationsbeziehungen.

Mit dem MaBiS-Hub verändert sich diese Architektur grundlegend.

Künftig entstehen neue zentrale Marktrollen:

  • der Messwertverarbeiter (MV),
  • sowie der Bilanzierungs- und Aggregierungsverantwortliche (BA).

Der MV übernimmt dabei zentrale Aufgaben:

  • Verarbeitung von Messwerten,
  • Bildung von MaLo- und Summenzeitreihen,
  • Aggregation,
  • Berechnungslogiken,
  • Datenbereitstellung an Marktpartner.

Damit verschiebt sich die Verantwortung für wesentliche Teile der Marktkommunikation in Richtung einer zentralen Instanz.

Das reduziert zwar potenziell Inkonsistenzen und vereinfacht bestimmte Kommunikationsbeziehungen. Gleichzeitig entstehen jedoch neue Abhängigkeiten, zusätzliche Prozessschichten und erhebliche Anforderungen an Governance, Datenqualität und Systemstabilität.

Die eigentliche Komplexität liegt nicht in der Plattform

In vielen Diskussionen wird der MaBiS-Hub aktuell primär als Technologieprojekt betrachtet. Tatsächlich liegt die kritische Herausforderung jedoch deutlich tiefer.

Denn die neue Architektur verändert:

  • Marktrollen,
  • Verantwortlichkeiten,
  • Clearingprozesse,
  • Stammdatenlogiken,
  • Reklamationswege,
  • Berechnungsmodelle,
  • Prozessfristen,
  • Betriebsmodelle.

Besonders sichtbar wird dies beim zukünftigen Messwertverarbeiter. Dieser wird faktisch zum zentralen Gatekeeper der Marktkommunikation. Messwerte laufen dort zusammen, werden plausibilisiert, verarbeitet, aggregiert und verteilt. Reklamationen laufen künftig nicht mehr direkt zwischen Marktpartnern, sondern über zusätzliche Instanzen und Prozessketten.

Hinzu kommt der technologische Umbruch:
Der bisher dominierende EDIFACT-basierte Nachrichtenaustausch wird perspektivisch durch API- und Webservice-Architekturen ersetzt.

Das klingt zunächst nach Modernisierung. In der Praxis bedeutet es jedoch:

  • neue Betriebsprozesse,
  • neue Fehlerbilder,
  • neue Sicherheitsanforderungen,
  • neue Monitoring- und SLA-Modelle,
  • neue Anforderungen an Testmanagement und Parallelbetrieb.

Warum operative Prozesskompetenz zum Erfolgsfaktor wird

Genau an dieser Stelle entscheidet sich, ob der MaBiS-Hub in der Praxis funktioniert.

Denn zentrale Plattformen scheitern selten an fehlender Technologie. Kritisch werden vielmehr:

  • Dateninkonsistenzen,
  • fehlerhafte Stammdaten,
  • unklare Verantwortlichkeiten,
  • Prozessbrüche,
  • operative Ausnahmefälle,
  • mangelhafte Clearingmechanismen,
  • instabile Rollout- und Onboardingprozesse.

Gerade hier zeigt sich die Bedeutung operativer Erfahrung aus der realen Marktkommunikation.

Stammdaten als zentrale Herausforderung

Für viele Verteilnetzbetreiber ist der MaBiS-Hub auch ein Stammdatenprojekt. Die initiale Befüllung des Hubs setzt konsistente und qualitativ hochwertige Daten voraus – insbesondere bei MaLo-Zuordnungen, Verbrauchsarten und der Kennzeichnung natürlicher Personen.

Historisch gewachsene Systemlandschaften aus GIS, EDM, SAP IS-U bzw. S/4HANA Utilities und Marktkommunikation führen jedoch häufig zu inkonsistenten Datenständen. Fehlerhafte oder unvollständige Stammdaten können dazu führen, dass Aggregationen fehlerhaft gebildet oder Datenschutzanforderungen nicht erfüllt werden.

Die eigene Schattenbilanzierung erhöht die Komplexität

Zusätzlich entsteht durch den MaBiS-Hub voraussichtlich eine zunehmende Schattenbilanzierung auf Seiten der VNBs.

Schon kleine Abweichungen in Stammdaten oder Aggregationslogiken können dabei zu Differenzen führen. Der Erfolg des MaBiS-Hubs hängt daher nicht nur von der technischen Anbindung, sondern maßgeblich von Datenqualität und Governance ab.

Die HORIZONTE-Group erlebt diese Herausforderungen seit Jahren unmittelbar in Projekten bei Verteilnetzbetreibern, Messstellenbetreibern und Energieversorgern – nicht nur auf strategischer Ebene, sondern tief in der operativen Umsetzung. Dabei geht es nicht nur um Zielbilder und Architekturfolien, sondern um die tatsächliche Beherrschung komplexer Marktprozesse im täglichen Betrieb.

Genau diese Verbindung aus:

  • strategischer Einordnung,
  • regulatorischem Verständnis,
  • technischer Architekturkompetenz,
  • Datenqualitätsmanagement
  • und operativer Prozessrealität

wird im Kontext des MaBiS-Hubs entscheidend sein.

Der MaBiS-Hub wird zum Lackmustest der digitalen Energiewirtschaft

Die Einführung des MaBiS-Hubs markiert einen Paradigmenwechsel.

Erstmals entsteht eine zentrale, datengetriebene Infrastruktur, die große Teile der energiewirtschaftlichen Marktkommunikation orchestriert. Die Potenziale sind erheblich:

  • bessere Datenqualität,
  • standardisierte Prozesse,
  • höhere Transparenz,
  • stärkere Datenschutzkonformität.

Gleichzeitig wächst jedoch die Komplexität des Gesamtsystems massiv.

Die kommenden Jahre werden daher weniger über die Frage entscheiden, ob der MaBiS-Hub technisch aufgebaut werden kann. Sondern darüber, ob es gelingt, die operative Realität der Energiewirtschaft stabil in dieses neue Zielbild zu überführen.

Denn am Ende gilt:
Ein zentraler Datenhub funktioniert nur dann erfolgreich, wenn Strategie, Regulierung, IT und operative Marktprozesse konsequent zusammengedacht werden.

Und genau dort beginnt die eigentliche Herausforderung der Transformation.

Sie möchten diskutieren, welche Auswirkungen der MaBiS-Hub auf Ihre Prozesse, IT-Architektur oder Marktkommunikation hat?
Die HORIZONTE-Group verbindet regulatorisches Verständnis, operative Marktprozesskompetenz und technologische Umsetzungserfahrung – von Strategie bis Betrieb.

Autoren: Frank Hirschi, Sven Ulrich, Thomas Meindl