Strategie, die trägt: Vom Zielbild zur verlässlichen Umsetzung 

Strategie, die trägt: vom Zielbild zur Umsetzung


Strategie, die trägt: Vom Zielbild zur verlässlichen Umsetzung 

Die Energiewirtschaft steht unter Hochdruck: volatile Märkte, dichte Regulatorik, begrenztes Kapital, und gleichzeitig laufen mehr Projekte denn je. In diesem Umfeld scheitern Strategien selten am Anspruch, sondern meist an drei wiederkehrenden Lücken: 

  • unvollständige Diagnose (Symptome statt Ursachen) 
  • fehlende Übersetzung in messbare Jahresziele 
  • mangelnde Umsetzungstakt mit klaren Verantwortlichkeiten 

Wer hier nicht sauber ansetzt, riskiert strategischen Drift, Budgetstreuung und verpasste Chancen. Genau hier setzt das HG-Strategieprogramm der HORIZONTE-Group an. Es macht Strategie zur Steuerungslogik des Geschäfts – nicht zur Präsentation. Der Ansatz ist bewusst einfach und zugleich tief in der Praxis verankert: Inventur → Operationalisierung → Implementierung. Ziel ist es: 

  • Klarheit zu schaffen 
  • Steuerbarkeit herzustellen  
  • Wirkung im Takt zu sichern – nachvollziehbar, messbar und wirksam in der Linie 

Unser Ansatz basiert auf jahrzehntelanger Beratungserfahrung unserer Geschäftsführung in der Energiebranche. 

Phase 1: Strategie-Inventur (2-4 Monate) 

Wir verbinden quantitative und qualitative Analysen, verdichten die Befunde zu strategischen Zielen und dokumentieren die Hebel für die spätere Operationalisierung. Typischerweise entstehen daraus fünf strategische Ziele mit mehrjährigem Horizont – präzise genug für die Führung, offen genug für Handlungsoptionen. 
Das Ergebnis: ein gemeinsames Verständnis von Engpässen, Prioritäten und Erfolgsbedingungen. 

Phase 2: Operationalisierung (3-6 Monate) 

Strategische Ziele werden in operative Jahresziele übersetzt mit klaren KPIs, Verantwortlichkeiten und Maßnahmen. Herzstück ist die 1-3-5-Logik: je strategischem Ziel drei operative Jahresziele und je operativem Ziel fünf Maßnahmen pro Quartal 

Alles fließt in einen Zielemonitor, der Transparenz schafft und vorausschauende Steuerung ermöglicht. So wird Priorisierung konkret, Nachhalten einfacher und Abweichungen werden früh sichtbar. 

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Phase 3: Implementierung (1-2 Jahre) 

Wirkung entsteht im Rhythmus. Quartalsweise Führungskräfteklausuren sichern Rückblick, Ausblick und Mitigation unabhängig davon, welche Projekte gerade laufen. Verantwortlichkeiten werden schrittweise in die Linie überführt, die Cadence bleibt. 

So begleitet das Programm, befähigt und macht sich perspektivisch selbst überflüssig, weil Prozesse und Routinen dauerhaft beim Kunden verankert werden. 

Warum diese Logik? 

Gerade für Netzbetreiber und Stadtwerke ist diese Stringenz mehr als Methodik – sie ist Risikosteuerung: 

  • Ohne Inventur fließt Kapital in Projekte, die nicht am Engpass ansetzen. 
  • Ohne Operationalisierung bleibt Strategie narrativ. 
  • Ohne Implementierungsroutine droht strategischer Drift. 

Wirkung geht über Monate verloren, Abhängigkeiten von Einzelpersonen steigen, und „PowerPoint-Strategien“ ersetzen Entscheidungen. Das HG-Strategieprogramm adressiert diese Kosten des Nichtstuns präventiv und messbar. 

Was den Ansatz stark macht 

Die Stärke liegt in der Branchennähe: Regulatorik, Asset-Zyklen, Investitionslogiken und Multiprojekt-Realität sind für uns Tagesgeschäft, nicht Randnotiz. Entsprechend sind 1-3-5-LogikZielemonitor und Führungskräfteklausuren nicht nur methodisch sauber, sondern auf die Taktung und Zwänge von Netzbetreibern und Stadtwerken ausgerichtet. 

So werden Strategie, Planung und Führung in einen konsistenten Ablauf überführt, der im Betrieb trägt, nicht nur im Workshopraum.  

Wirkung in der Praxis 

Dass der Ansatz funktioniert, zeigen laufende Referenzen: Bei mehreren Netzbetreibern wurde mit dem HG Strategieprogramm eine strategische und operative Zielarchitektur bis 2028 aufgebaut, ein Zielemonitor eingeführt und ein regelmäßiges Strategie-Review mit klarer Verantwortungsübergabe in die Linie etabliert. 

Bei Stadtwerken wiederum ermöglichte eine bereichsübergreifende Strategie-Inventur im Kernprozess Meter-to-Cash eine tragfähige Führungskoalition, zielgruppengerechte Kommunikation und eine dynamische Umsetzungsagenda. Reibungsverluste konnten spürbar reduziert werden. 

Lass uns reden! 

Gute Strategie ist weniger die Kunst großer Worte als die Disziplin kleiner, konsequent umgesetzter Schritte. Wer KlarheitSteuerbarkeit und Takt verbindet, gewinnt Verlässlichkeit im Netzbetrieb ebenso wie im Marktgeschäft. 

Wenn Sie prüfen möchten, wo Sie heute stehen und welche zwei bis drei Hebel Ihre Umsetzung kurzfristig beschleunigen, bieten wir ein niedrigschwelliges Erstgespräch (30 Min.) an ohne Formalien, direkt mit den richtigen Personen am Tisch. 

Eine kurze Nachricht genügt:  
gabor.balogh@horizonte.group

Autor: Gábor Balogh


metelligent: Was sich in der Praxis gerade wirklich bewegt

Neues vom Zählermontagedienstleister aus Baunatal


Wenn man aktuell mit Stadtwerken über den Smart-Meter-Rollout spricht, kommt man schnell auf zwei Punkte:

Druck steigt – und saubere Umsetzung wird immer wichtiger.

Genau an dieser Stelle zeigt sich gerade bei der metelligent GmbH ziemlich klar, wohin die Reise geht.

ISO 9001 – kein Selbstzweck, sondern Thema aus dem Alltag

metelligent ist jetzt nach ISO 9001:2015 zertifiziert.
Klingt erstmal nach Standard – ist im Alltag aber alles andere als egal.

Denn genau dort hakt es in vielen Projekten:

  • unklare Abläufe zwischen Planung und Montage
  • unterschiedliche Qualitätsniveaus bei Teams
  • Nacharbeiten, die Zeit und Geld kosten

Die Zertifizierung zeigt vor allem eins:

Die Prozesse sind nicht nur auf dem Papier da, sondern funktionieren auch im Feld.

Für Stadtwerke heißt das konkret:

  • nachvollziehbare Abläufe
  • verlässliche Qualität bei Montage und Inbetriebnahme
  • weniger Reibungsverluste an Schnittstellen

Montage ist kein Nebenkriegsschauplatz

In vielen Diskussionen liegt der Fokus stark auf Technik, Regulierung oder IT.
Was dabei gerne unterschätzt wird: die Umsetzung draußen im Netz.

Wenn die Montage nicht sauber läuft, hilft die beste Strategie nichts.

metelligent setzt genau hier an:

  • klare Prozesse zwischen Planung, Einbau und Inbetriebnahme
  • eingespielte Teams
  • Fokus auf stabile Abläufe statt Einzelaktionen

Das Ziel ist kein „Projektabschluss“, sondern skalierbare Umsetzung.

Digitalisierung im Betrieb: weniger Chaos, mehr Struktur

Ein Thema, das immer relevanter wird: Störungen und deren Bearbeitung.

Hier wird zunehmend mit digitalen und KI-gestützten Lösungen gearbeitet – nicht als Buzzword, sondern für konkrete Probleme:

  • Fehler schneller erkennen
  • Einsätze besser priorisieren
  • Abläufe strukturierter abarbeiten

Für Netzbetreiber bedeutet das am Ende vor allem:
👉 weniger Stillstand
👉 schnellere Reaktionszeiten
👉 stabilere Prozesse im Tagesgeschäft

Klarheit statt Dauerbaustelle

Was man aus den letzten Wochen auch mitnimmt:
Viele Organisationen sind nicht mehr in der Findungsphase – sondern müssen liefern und den Hochlauf von Smart-Meter-Installationen schaffen.

Im Austausch mit Gesellschaftern und Partnern wurde deutlich: Jetzt geht es ums Umsetzen.

Dazu gehört auch:

  • Projekte sauber priorisieren
  • Ressourcen realistisch planen
  • Entscheidungen auf belastbarer Basis treffen

Fazit

Die Entwicklungen bei metelligent zeigen ziemlich nüchtern, worauf es aktuell ankommt:

👉 saubere Prozesse
👉 verlässliche Montage
👉 skalierbare Umsetzung im Feld

Denn am Ende zählt nicht, was geplant wurde –
sondern was funktioniert, wenn draußen eingebaut wird.


Wärmewende erfolgreich umsetzen – mit integrierten Lösungen

Neue HG-Impulse für die Wärmewende


Wärme neu denken: Effizienz, Transformation und Chancen in der Wärmewende

Die Energiewende ist in vollem Gange. Überall wird über erneuerbaren Strom, Netzausbau und Versorgungssicherheit diskutiert. Doch ein entscheidender Teil der Transformation bleibt oft im Hintergrund: die Wärme.

Dabei ist gerade sie einer der größten Hebel. Ein erheblicher Anteil des Energiebedarfs entfällt auf den Wärmesektor in Industrie, Gewerbe und Kommunen. Wer also von Klimazielen spricht, kommt an der Wärmewende nicht vorbei. Gleichzeitig zeigt sich schnell, wie vielschichtig diese Aufgabe ist. Technische Optionen, wirtschaftliche Anforderungen und regulatorische Rahmenbedingungen greifen ineinander und machen einfache Lösungen selten.

Genau an diesem Punkt beginnt unsere Arbeit in der Business Unit „Wärme & Effizienz“.

Wärmewende als integraler Bestandteil der Energietransformation

In der Praxis erleben wir immer wieder ein ähnliches Bild: Einzelmaßnahmen stoßen an ihre Grenzen, wenn sie nicht in ein übergeordnetes System eingebettet sind. Die Wärmewende entfaltet ihr Potenzial erst dann, wenn sie ganzheitlich gedacht wird.

Ein zentraler Ansatz ist die Sektorenkopplung. Die Verbindung von Strom, Wärme und perspektivisch auch Wasserstoff schafft neue Spielräume. Daraus entstehen Lösungen, die nicht nur emissionsärmer, sondern auch wirtschaftlich attraktiver sind.

So zeigen kombinierte Projekte aus Wärmenetzen und Kraft-Wärme-Kopplung bereits heute, wie sich Synergien heben lassen. Gleichzeitig rückt grüner Wasserstoff zunehmend in den Fokus. Er bietet Perspektiven für Speicherung und für Anwendungen, die sich nicht ohne Weiteres elektrifizieren lassen. Entscheidend ist dabei, diese Bausteine nicht isoliert zu betrachten, sondern sinnvoll miteinander zu verzahnen.

Genau hier unterstützen wir unsere Kunden: Wir verbinden Technologien, denken Systeme gesamtheitlich und entwickeln Lösungen, die nachhaltig wirtschaftlich sind.

Dynamische Rahmenbedingungen sicher navigieren

Während sich Technologien weiterentwickeln, verändert sich auch das Umfeld. Förderprogramme laufen aus, neue gesetzliche Anforderungen entstehen und politische Zielbilder werden weiter geschärft. Für viele Unternehmen und Kommunen bedeutet das eine wachsende Unsicherheit.

Investitionen müssen entschieden werden, obwohl sich Rahmenbedingungen verschieben können. Gleichzeitig steigt der Druck, die Transformation aktiv voranzutreiben.

In dieser Situation braucht es Orientierung. Wir begleiten unsere Kunden durch diese Dynamik, indem wir Entwicklungen frühzeitig einordnen, Optionen bewerten und Entscheidungsgrundlagen schaffen. Von der strategischen Ausrichtung bis zur konkreten Umsetzung sorgen wir dafür, dass aus Komplexität Klarheit wird.

Wachstum über Grenzen hinaus: Ausbau unseres Engagements in der Schweiz

Unser Anspruch ist es, die Wärmewende nicht nur möglich zu machen, sondern sie auch wirtschaftlich attraktiv zu gestalten. Auch geografisch erweitern wir unseren Blick. Die Schweiz entwickelt sich zunehmend zu einem spannenden Markt für nachhaltige Wärmelösungen. Die Nachfrage wächst und gleichzeitig entstehen neue Ansätze und regulatorische Rahmenbedingungen.

Für uns ist das eine Chance, unsere internationalen Erfahrungen einzubringen und mit unserem lokalen Schweizer Team wertsteigernd umzusetzen. Dieses Zusammenspiel aus internationaler Erfahrung und lokalem Verständnis kommt direkt unseren Kunden zugute. Lösungen werden dadurch nicht nur resilienter, sondern auch zukunftsfähiger.

Unser Anspruch: Ganzheitliche Unterstützung für Ihre Wärmestrategie

Am Ende zeigt sich immer wieder: Die Wärmewende ist kein standardisierter Prozess. Jede Organisation hat eigene Voraussetzungen, Ziele und Herausforderungen.

Deshalb setzen wir auf partnerschaftliche Zusammenarbeit. Wir hören zu, analysieren, strukturieren und entwickeln gemeinsam Lösungen, die genau zur jeweiligen Situation passen. Ob es um die Optimierung bestehender Systeme, den Aufbau neuer Wärmekonzepte oder die Integration zukünftiger Technologien geht, wir begleiten den gesamten Weg.

Die Wärmewende passiert nicht von allein. Aber sie lässt sich gestalten. Mit dem richtigen Ansatz, der passenden Strategie und einem Partner, der Komplexität verständlich macht und in umsetzbare Lösungen übersetzt.

Jetzt Kontakt aufnehmen: info-HGD@horizonte.group

Autoren:  Gunnar Frey und Dominic Buchholz


Der HG-Recap zu unserem Messeauftritt auf der E-world 2026

Recap E-world 2026: Wo die Energiewende konkret wird – und wir mittendrin


Die E-world energy & water 2026 hat wieder gezeigt, warum sie Europas Leitmesse der Energiewirtschaft ist. Im 25. Jubiläumsjahr wurden neue Bestmarken erreicht, mit über 37.000 Fachbesucherinnen und Fachbesuchern, 1.136 Ausstellern und Teilnehmenden aus 126 Nationen. Über 30 Prozent der Gäste kamen aus dem Ausland. Das ist mehr als eine Zahl, denn es zeigt, wie international die Themen und Herausforderungen inzwischen sind.

Mindestens genauso prägend war aber das, was man in den Hallen gespürt hat. Die Energiewende wird hier greifbar, weil sie in Gesprächen, Projekten und Entscheidungen auf Praxis trifft. Für uns als HORIZONTE-Group waren es drei sehr dichte Tage. Fachlich, strategisch und menschlich, mit genau der Mischung, die eine Messe wirklich wertvoll macht.

Mit der gesamten Gruppe vor Ort

In Halle 5 waren wir mit der gesamten Kompetenzbreite vertreten. Vor Ort waren die HORIZONTE-Group Consulting, die HORIZONTE-Group Technik, evroTarget, metelligent und CubyLink, ergänzt durch unseren Partner Aecoute für energiewirtschaftliche Rechtsfragen. Genau diese Konstellation macht unseren Ansatz sichtbar. Wir denken Energiewende nicht als Einzellösung, sondern als System, in dem Strategie, Regulierung, Technik und operative Umsetzung zusammenpassen müssen.

Wir waren nicht nur Aussteller, sondern im aktiven Dialog. Die Tage waren geprägt von eng getakteten Terminen, spontanen Gesprächen am Stand und Projektgesprächen, die oft direkt in nächste Schritte mündeten. Dazu kam das typische Klassentreffen-Gefühl der Branche, wenn man alte Wegbegleiter trifft und gleichzeitig neue Kontakte gewinnt. Und ja, manchmal blieb dabei kaum Zeit für eine Mittagspause.

Unsere Themen entlang der gesamten Wertschöpfung

Inhaltlich spiegelten unsere Gespräche die Bandbreite unserer sieben Business Units wider. Viele Themen tauchten immer wieder auf, weil sie aktuell überall auf den Tischen liegen.

Dazu gehörten vor allem diese Schwerpunkte:

  • Daten und Prozesse, weil skalierbare IT-Landschaften und belastbare Datenarchitekturen zur Basis für effiziente Abläufe werden und zwar vom Netzanschluss bis zur Abrechnung.
  • Smarte Infrastrukturen, weil CLS-Management, digitale Zwillinge und Steuerungskonzepte darüber entscheiden, wie Erzeuger und Verbraucher netzdienlich integriert werden.
  • Strategie, Märkte und Innovation, weil Geschäftsmodelle rund um Smart Metering, regulatorische Entwicklungen und die Positionierung von Netzbetreibern, MSB, Herstellern und Start-ups neue Antworten verlangen.
  • Wärme und Effizienz, weil kommunale Wärmeplanung und die Kopplung von Strom- und Wärmewende in der Umsetzung zusammengebracht werden müssen.
  • Projektmanagement und Change, weil Transformation nicht im Organigramm scheitert, sondern an Prioritäten, Steuerung und sauberer Umsetzung unter Realbedingungen.
  • Plattform, Cybersecurity und KI, weil resiliente Infrastrukturen und sichere digitale Prozesse heute Grundvoraussetzungen sind und nicht mehr Kür.
  • Meter2Cash, weil viele Stadtwerke End-to-End Stabilität im Messwesen, in Abrechnungssystemen und in der Marktkommunikation brauchen, um mit steigender Komplexität Schritt zu halten.

Bühne frei für die Niederspannung

Ein besonderer Moment war der Mittwoch im Climate Solutions Forum. Unser Partner Dr. Roland Olbrich hielt dort einen Impulsvortrag zur Technischen Studie 2.0 mit dem Titel „Stand des Steuerungsrollouts und Erfolgsfaktoren für ein funktionierendes Smart Grid“. Die Resonanz und die vielen Rückfragen haben deutlich gemacht, dass die Digitalisierung der Niederspannung keine Zukunftsmusik mehr ist. Sie wird Schritt für Schritt operative Realität.

In den Diskussionen ging es um Steuerbarkeit gemäß §14a EnWG, um die Integration von HEMS und um die Frage, wie Netztransparenz und Skalierung beim Smart-Meter- und Steuerbox-Rollout gelingen. Dahinter stand immer wieder dieselbe Leitfrage. Wie bringen wir Flexibilitäten systemisch und wirtschaftlich ins Netz.

Atmosphäre, Austausch und ein Hauch Primitivo

Neben aller fachlichen Tiefe war die E-world auch in diesem Jahr ein Ort echter Begegnung. Nach intensiven Projektgesprächen und Abstimmungen blieb am Abend Raum für informellen Austausch, unter anderem bei unserer Standparty mit Primitivo, Parmesan und vielen guten Gesprächen bis in den Abend. Genau diese Mischung macht den Unterschied. Fachlich klar, menschlich nah und immer mit Blick darauf, was in der Praxis wirklich funktioniert.

Was bleibt

Die offiziellen Zahlen sind stark, aber für uns zählt vor allem, was daraus entsteht. Wir nehmen konkrete Projektansätze mit, vertiefte Partnerschaften und neue Kooperationen. Wir hatten viele strategische Gespräche zu resilienten Infrastrukturen und haben erneut bestätigt bekommen, dass integrierte, ganzheitliche Beratung stärker gefragt ist denn je.

Die Energiewende wird komplexer und gleichzeitig konkreter. Die Branche bewegt sich schnell bei der Elektrifizierung, und neben Technologien rücken Finanzierung und stabile Rahmenbedingungen immer stärker in den Fokus. Genau hier sehen wir unsere Rolle. Wir verbinden Strategie, Finanzierung, Technik, Regulierung und operative Umsetzung zu einem Gesamtbild, das Entscheidungen erleichtert und Umsetzung beschleunigt.

Wir freuen uns auf die E-world 2027.

Autor: Alexander Murrenhoff, Frank Hirschi


HG-World 2026: Cybersecurity in der Energiewirtschaft, konkret und im Dialog

HG-World 2026: Cybersecurity konkret gedacht


HG-World 2026: Cybersecurity in der Energiewirtschaft, konkret und im Dialog

Ein Tag vor der E-world, 19 Stockwerke hoch im Ruhr Tower über den Dächern von Essen: Die HORIZONTE-Group hat am 9. Februar 2026 mit der HG-World ein eigenes Veranstaltungsformat auf die Beine gestellt, das Fachleute, Entscheider*innen und Change-Maker der Energiebranche zusammenbringt. Nachdem es letztes Jahr um die Finanzierung der Energiewende ging, war das Thema in diesem Jahr: „Cybersecurity 2026: Sicherheit im Wandel der Energiewelt.“

 Impulse aus der Praxis, nicht vom Papier

Das Herzstück des Nachmittags waren acht Impulsvorträge mit direktem Praxisbezug, anschließend eine Panel-Diskussion und ein Get-Together. Was dabei besonders auffiel: Der Austausch blieb selten auf der abstrakten Ebene. Regulierung, konkret NIS2, Umsetzungsfragen, Governance, Sicherheitskultur und die Frage nach operativer Resilienz wurden nicht nur benannt, sondern diskutiert, hinterfragt und weitergedacht.

Auf der Bühne standen unter anderem Ronald Derler vom Kompetenzzentrum Digitale Wasserwirtschaft mit seiner Keynote zum Mindset leistungsfähiger Security Operation Center, Dr. Thorsten Henkel vom Fraunhofer Institute for Secure Information Technology SIT sowie Andreas Lange von der CURSOR Software AG gemeinsam mit Immanuel Bär von Prosec Network Solutions. Der Dialog zwischen operativer Sicherheit und Security by Design machte deutlich, wie entscheidend Zusammenarbeit dort ist, wo technologische Transformation, regulatorische Anforderungen und kritische Infrastrukturen aufeinandertreffen. Ergänzt wurde das Programm durch Beiträge von Jannik Pokar und Marc Iridon von adesso SE, Jonathan Glatz und Ben Becks von Honett GmbH sowie Dr. Tobias Lieberum von CyberDesk, Teil der BRYCK Startup Alliance, die durch Tobias Grün vertreten wurde. Benedikt Girz, Business Unit Leiter bei der HORIZONTE-Group, rundete das Programm als Experte für KI, Cybersecurity und Software-Plattformen ab.

Eine Atmosphäre, die trägt

Was eine gute Fachveranstaltung von einer Pflichtveranstaltung unterscheidet, ist die Atmosphäre. Und die stimmte: konstruktiv, offen, auf Augenhöhe. Unterschiedliche Perspektiven standen nicht nebeneinander, sondern wurden gemeinsam weitergedacht. Wer den Raum betreten hat, hat ihn wissender verlassen.

Cybersecurity bleibt ein Gemeinschaftsthema

Die Energiewirtschaft steht vor einer Aufgabe, die kein Unternehmen allein löst: Sicherheit nicht nur zu regulieren, sondern operativ zu verankern, kulturell zu verankern und dauerhaft steuerbar zu machen. Formate wie die HG-World sind dafür da: Netzwerk stärken, Perspektiven verbinden, Umsetzung beschleunigen.

Bereit, Cybersecurity operativ zu verankern?

NIS2, wachsende Angriffsflächen, Digitalisierungsdruck: Wer heute nicht strukturiert ansetzt, verliert morgen die Steuerbarkeit. Die HORIZONTE-Group begleitet Netzbetreiber und Stadtwerke von der Governance-Struktur bis zur Umsetzung, auch eingebettet in laufende S/4HANA-Transformationen.

Jetzt Kontakt aufnehmen: 

Sprechen Sie uns an. Benedikt Girz ist Ihr Ansprechpartner rund um Plattformen, Cybersecurity und KI:
benedikt.girz@horizonte.group

Autor: Niklas Jutinkel


Steuerungsrollout in der Niederspannung: Eindrücke aus dem parlamentarischen Frühstück im Reichstag

Technische Studie 2.0: Reichstag statt Konferenzraum



Am 29. Januar 2026 ging es für unsere HG-Experten nicht in einen üblichen Workshopraum, sondern in den Reichstag nach Berlin. Anlass: unser parlamentarisches Frühstück zur Technischen Studie 2.0 – Steuern in der Niederspannung.
Gemeinsam mit Vertreter*innen aus Politik, Stadtwerken, Netz- und Messstellenbetrieb stand zur frühen Stunde eine Frage im Raum, die aktuell viele umtreibt:

  • Ist der Steuerungsrollout in der geplanten Form überhaupt umsetzbar?

Eindeutig war die zentrale Botschaft dabei:
Der regulatorische Rahmen setzt wichtige Impulse – ist aber in der aktuellen Ausgestaltung nicht umsetzbar.

2026 ist noch ein Jahr das Testens

Klar benannt wurde ein Punkt, der in vielen Projekten längst spürbar ist:
Der verpflichtende Start des Massenrollouts von Steuereinheiten bis Ende 2026 ist unter heutigen Bedingungen nicht realistisch.


Nicht mangelnder Wille bremst – sondern die Realität:

  • ERP-Systeme sind für durchgängige Steuerungsprozesse oft noch nicht vorbereitet
  • Montage und Inbetriebnahme funktionieren im Einzelfall, aber nicht in der Fläche
  • WAN-Kommunikation bleibt vorerst eine Schwachstelle

Aus der Praxis betrachtet heißt das:
Ein stabiler Massenprozess lässt sich auf dieser Basis aktuell nicht aufbauen.

Regulierung trifft auf Umsetzung – und verfehlt sie teilweise

Spürbar wurde in der Diskussion auch, wo die eigentliche Spannung liegt:


Auf der einen Seite ein klarer politischer Wille zur Beschleunigung.
Auf der anderen Seite eine Umsetzung, die deutlich komplexer ist als es die Regulierung aktuell abbildet.


Zu ambitionierte Fristen führen dabei nicht zu Geschwindigkeit, sondern zu bekannten Mustern:

  • Workarounds
  • Insellösungen
  • technische Schulden

Parallel dazu fehlt an mehreren Stellen die notwendige Konsistenz:

  • Leistungsgrenzen sind zwischen MsbG, EEG und EnWG nicht sauber harmonisiert
  • Rollout-Vorgaben orientieren sich zu stark an Fläche statt an Netzsituation

Gerade letzteres ist für Stadtwerke entscheidend:
Ein Netz in Schleswig-Holstein funktioniert anders als eines in Bayern. Ein einheitlicher Ansatz wird dieser Realität nicht gerecht.

Stufen statt Wunschdenken

Genau deshalb setzt die Technische Studie 2.0 auf ein klares Stufenmodell bis 2028:

  1. Technischer Durchstich
  2. Funktionsfähige Steuerung
  3. Massenfähige Umsetzung
  4. Ende-zu-Ende-Netzsteuerung

Dahinter steckt keine Theorie, sondern Projekterfahrung:
Steuerung entsteht nicht per Stichtag – sondern über aufeinander aufbauende, stabile Schritte.


Auch im politischen Austausch wurde deutlich:
Ein solcher Pfad ist realistischer als ein sprunghafter Übergang in die Fläche.

Berlin als richtiger Ort für die Diskussion

Besonders war auch der Rahmen: Reichstag statt Konferenzraum.


Unter der Schirmherrschaft von MdB Florian Oßner entstand ein Austausch, der die Perspektiven zusammengebracht hat, die sonst oft getrennt diskutieren:
Politik, Netzbetrieb, Messstellenbetrieb und Umsetzung.


Selten ergibt sich die Gelegenheit, genau dort über Umsetzbarkeit zu sprechen, wo die regulatorischen Leitplanken entstehen.
Umso wichtiger war es, die Perspektive aus der Praxis direkt einzubringen.

Was aus Sicht der Branche jetzt passieren muss

Aus Studie und Diskussion ergibt sich ein recht klares Bild:

  • Fristen müssen eine realistische Umsetzung ermöglichen (Vorgaben zwischen MsbG, EEG und EnWG gehören sauber harmonisiert
  • Der Rollout für die Steuerung in der Niederspannung sollte netzorientiert priorisiert werden statt flächendeckend
  • Kunden und Installateure müssen frühzeitig eingebunden werden

Ohne diese Anpassungen droht kein Stillstand – sondern etwas anderes:
ein ineffizienter Rollout, der später teuer korrigiert werden muss.

Die vollständige Studie kann unter folgendem Link angefordert werden:
https://www.horizonte.group/studie2025/


Messstellenbetreiber werden zum Taktgeber der Netzsteuerung

Netzsteuerung entscheidet sich nicht im Gesetz – sondern im Betrieb


2026 markiert den Übergang vom Pilotbetrieb zur operativen Realität der Netzsteuerung in der Niederspannung. Steuerbare Anlagen müssen erstmals flächendeckend in den Netzbetrieb integriert werden – technisch, organisatorisch und prozessual.

In einem Beitrag für die Zeitung für kommunale Wirtschaft (ZfK) analysieren unsere HG-Experten, warum die größten Herausforderungen dabei weniger im regulatorischen Rahmen liegen, sondern vor allem in Datenqualität, Systemintegration, Kommunikation und der Skalierung massenfähiger Prozesse. Der Artikel zeigt, welche Rolle Messstellenbetreiber künftig im Zusammenspiel mit Netzbetreibern einnehmen, warum einfache Steuerungsmodelle den Einstieg prägen werden – und weshalb 2026 darüber entscheidet, ob Steuerung im Netzbetrieb wirklich funktioniert.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier als eingebetteten LinkedIn-Post sowie als PDF zum Download.

ZfK-Beitrag als PDF lesen


HG-Rückblick BDEW-Fachkongress „Messwesen 2025“

Fachkongress in Düsseldorf


Branchentreff Smart Meter

Vom Mess- zum Steuerungsrollout: Warum 2026 zum Realitätscheck für die digitale Energiewende wird

Nach den metering days fand mit dem BDEW-Fachkongress „Messwesen 2025“ Anfang Dezember 2025 eine letzte Branchenveranstaltung statt. Und es wurde deutlich:
Die Branche steht an der Schwelle vom Mess- zum Steuerungsrollout – und damit vor einer neuen Komplexitätsstufe der digitalen Energiewende.

Zwei Tage lang diskutierten Messstellenbetreiber, Netzbetreiber, Hersteller, IT-Dienstleister und Behörden in Düsseldorf darüber, wie der Übergang vom iMSys-Rollout zur netzrelevanten Steuerung in der Niederspannung gelingen kann. Dabei wurde klar: Die Technik ist weiter als viele Prozesse – und der Zeitdruck steigt.

Steuerungsrollout: Erkenntnisse aus der Technischen Studie 2.0

Für die HORIZONTE-Group war der Kongress auch fachlich ein wichtiger Meilenstein.
Auf der Bühne präsentierte Frank Hirschi die Ergebnisse der Technischen Studie 2.0 „Steuern in der Niederspannung“ und ordnete sie in den aktuellen regulatorischen und operativen Kontext ein.

Die zentrale Erkenntnis der Studie bestätigt sich zunehmend auch in der Praxis:
Der Steuerungsrollout wird kommen, aber die gesetzlich vorgegebenen Fristen für 2026 sind für viele Marktrollen nicht realistisch erfüllbar (mehr dazu hier).

Paneldiskussion: „Zeit für Macher“

Besonders prägend war die Paneldiskussion zum Steuerungsrollout. Die Diskussion machte deutlich:

  • Intelligente Steuerung kann einen erheblichen Beitrag leisten, um Netzausbaukosten zu begrenzen.
  • Die Technik rund um SMGw, Steuerboxen und CLS-Geräten kann ab 2026 für Praxistests eingesetzt werden, um Schritt für Schritt zum Massenrollout zu gelangen.

Der Tenor der Runde war klar:
Jetzt starten, Erfahrungen sammeln, lernen – und ab 2027 skalieren. Wer zu lange wartet, riskiert den Anschluss im Wettbewerb um flexible Kund*innen.

Politischer Rahmen: Klare Worte aus dem BMWE

Einen wichtigen ordnungspolitischen Rahmen setzte der Vortrag von Juri von Allesch, Referent für Digitalisierung der Energiewende im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

In seinem Beitrag zum Thema
„Smart-Meter-Rollout: Wie geht es weiter und wo liegen noch Herausforderungen?“
machte er mehrere Punkte unmissverständlich klar:

  • Smart-Meter-Light-Ansätze werden nicht verfolgt.
  • Der Rollout von iMSys und Steuerungseinrichtungen bleibt integraler Bestandteil der digitalen Energiewende.
  • Für das erste Halbjahr 2026 zeichnet sich eine weitere Novelle des Messstellenbetriebsgesetzes (MsbG) ab.

Damit wurde deutlich: Der regulatorische Rahmen bleibt in Bewegung.

Blick nach vorn: iRLMSys bekommt Kontur

Auch in einem weiteren Zukunftsthema zeigte der Kongress klare Entwicklungslinien auf. Im Bereich iRLMSys ist eine Roadmap erkennbar.

Wesentliche Punkte:

  • Die technischen Konzepte für iRLMSys nehmen Form an.
  • FNN-Lastenhefte zu iRLMSys werden zeitnah erwartet.
  • Erste Geräte dürften laut EMH ab 2027 für Feldtests zur Verfügung stehen.

Damit wird deutlich: Auch im RLM-Umfeld bewegt sich der Markt von der Konzeptdiskussion in Richtung Umsetzung – allerdings mit einem klar strukturierten zeitlichen Vorlauf.

Fazit: 2026 wird zum Jahr der Wahrheit

Der BDEW-Fachkongress „Messwesen 2025“ hat gezeigt, wie eng Technik, Regulierung und Organisation inzwischen miteinander verflochten sind. Die große Herausforderung liegt nicht mehr im einzelnen Gerät, sondern in der Orchestrierung des Gesamtsystems.

Der Steuerungsrollout bleibt ein Marathon, kein Sprint.
Er verlangt pragmatisches Vorgehen, klare Leitplanken und die Bereitschaft, auch unter Unsicherheit zu starten. Genau hier setzt die Technische Studie 2.0 an – mit einem realistischen Stufenmodell und einem klaren Blick auf das, was 2026 tatsächlich leistbar ist.

Die Botschaft aus Düsseldorf ist eindeutig:
Die Branche weiß, was zu tun ist. Jetzt geht es darum, es auch umzusetzen.


LEEN OWL Netzwerktreffen bei Phoenix Contact

Energieeffizienz und Sektorenkopplung live erleben!


Am 30.10.2025 traf sich das LEEN OWL Netzwerk bei Phoenix Contact in Blomberg. Das Treffen startete mit der Besichtigung des All Electric Society Park. Die Teilnehmenden konnten hautnah erleben und ausprobieren, wie Sektorenkopplung funktioniert: Erneuerbare Energien, intelligente Speicherlösungen und automatisierte Verteilungssysteme – alles vereint in einem beeindruckenden Demonstrationspark für eine CO₂-neutrale Gesellschaft.

Weitere Highlights des Treffens:
Erfahrungsaustausch: Die Teilnehmer:innen teilten wertvolle Einblicke und Best Practices zur Energieeinsparung.

Expertenvorträge mit Praxisbezug
René Füchtjohann und Julius Berghoff gaben spannende Einblicke in die Themen Integrationsmanagement, Sektorenkopplung, und die Simulation von Energieverbräuchen durch Prognosebasierte Optimierung bei Phoenix Contact.

Michel Scholtysik (Fraunhofer IEM) zeigte anhand konkreter Beispiele aus Unternehmen in OWL, wie Energieeffizienz mit Unterstützung durch Forschende erfolgreich umgesetzt wird.

Workshop zu Transformationsplänen nach BAFA Modul 5: Im Rahmen des Netzwerktreffens fand außerdem ein praxisorientierter Workshop mit Lissa Rakus von der HORIZONTE-Group Technik GmbH statt. Die Teilnehmenden bekamen Informationen zu Fördermöglichkeiten und entwickelten im Workshop erste Ansätze für individuelle Transformationspläne nach BAFA Modul 5 – ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur strategischen Dekarbonisierung und Förderfähigkeit.

Was ist LEEN?
Das Lernende Energieeffizienz-Netzwerk „LEEN OWL“ existiert seit 2008 und hat sich seitdem als wertvolle Plattform für den Austausch und die Implementierung von Energieeffizienzmaßnahmen etabliert. Geleitet werden die LEEN OWL Netzwerke von Energie Impuls OWL und das aktuelle LEEN OWL Netzwerk wird durch uns, die HORIZONTE-Group Technik GmbH, fachlich begleitet. Ebenfalls beim Treffen dabei war Matthias Carl von der IHK Lippe zu Detmold.

Ein großes Dankeschön an Phoenix Contact für die Gastfreundschaft, an alle Referent:innen für die wertvollen Impulse, an das Team von Energie Impuls OWL für die Organisation und an alle Beteiligten für ihre engagierte Teilnahme! Gemeinsam gestalten wir eine nachhaltige Zukunft.

Teilnehmende Unternehmen im achten LEEN OWL Netzwerk: Arvato Systems, Gebr. Brasseler GmbH & Co. KG, Gerresheimer Bünde GmbH, Hormann KG Verkaufsgesellschaft, IHK Lippe zu Detmold, KEB Automation KG, MöllerGroup GmbH, Naue Group GmbH & Co. KG (Espelkamp), Phoenix Contact, STUTE Nahrungsmittelwerke GmbH & Co. KG, ZF Group Friedrichshafen AG – Werk Bielefeld

Interesse am Lernende Energieeffizienz-Netzwerk „LEEN OWL“?  Sprechen Sie uns an.

 

Autoren: Lissa Rakus

Stand: 02.12.2025


Beginn der Arbeiten am neuen Ladepark in Mannheim

Die HGT errichtet in Mannheim einen Ladepark, der als praxisnahe Plattform für moderne Steuerungs- und Energiemanagementtechnologien dienen wird.


Im November konnten die Installationsarbeiten eines neuen Ladeparks bei der Power Plus Communications AG (PPC) in Mannheim beginnen. Das Vorhaben leistet einen wichtigen Beitrag dazu, die vollständige Steuerungskette eines intelligenten Energiesystems sichtbar und nachvollziehbar zu machen.

Ladeinfrastruktur mit 20 Ladepunkten

Im neuen Ladepark entstehen insgesamt 20 Ladepunkte. Damit wird eine Umgebung geschaffen, in der sich unterschiedliche Betreiberanforderungen und technische Komponenten in einem gemeinsamen System abbilden lassen.

Technische Ausstattung der Außenverteilerschränke

Für den Aufbau wurden zwei neue Außenverteilerschränke installiert – jeweils einer für die PPC und einer für den Vermieter. Diese beinhalten unter anderem:

  • HEMS (Home Energy Management System) der Firma TQ
  • Smart Meter Gateway (SMGW) und CLS-Adapter der PPC
  • Elektrische Absicherungen aller Ladepunkte
  • Kommunikation über den EEBUS-Standard für interoperable Energiekommunikation

Die Kombination dieser Komponenten ermöglicht eine durchgängige Steuerungskette – vom Ladepunkt über das HEMS bis hin zur Steuerungseinheit der PPC und zur Backend-Kommunikation.

 

Aktuelle Arbeiten auf der Baustelle

Im Zuge des Projektbeginns wurden bereits wesentliche bauliche und technische Schritte umgesetzt:

  • Verlegung der Zuleitungen zu Außenverteilerschränken und Stellplätzen
  • Aufstellen und Ausrichten der Außenschaltschränke
  • Erste Verkabelungen für die spätere Inbetriebnahme
  • Vorbereitung der Infrastruktur für die kommenden Bauabschnitte

So entsteht ein Ort, an dem Steuerungs- und Energietechnologien künftig realitätsnah getestet und erlebbar gemacht werden können.

 

Bedeutung für den Steuerungsrollout

Der entstehende Ladepark wird zeigen, wie intelligente Netze, moderne Ladeinfrastruktur und digitale Messsysteme zusammenwirken. Als praxisnaher Showcase verdeutlicht er, wie Lastmanagement, Steuerung, Kommunikation und Energiemanagement im Rahmen des Steuerungsrollouts zusammenspielen.

 

Bei Interesse an Projekten für Ihr Unternehmen. Sprechen Sie uns an.

 

Autoren: Julia Eberharter

Stand: 02.12.2025