Transparenz im Netz: Ergebnisse einer Studie von Smight & HG
SMIGHT und HG analysieren Umsetzung des § 14a EnWG
Studie: Der wirtschaftlichste Weg zur Umsetzung von § 14a EnWG
Wie lassen sich die Anforderungen aus §14a EnWG wirtschaftlich sinnvoll umsetzen? In einem aktuellen energate-Interview analysiert unser HG-Experte Tobias Linnenberg gemeinsam mit Smight-Geschäftsführer Oliver Deutschle, warum der Schlüssel zur Netzsteuerung nicht in immer mehr Annahmen, sondern in einer belastbaren Mess- und Datenbasis liegt.
Die Analyse zeigt deutlich: Stationsmesstechnik ist in den meisten Netzstrukturen der wirtschaftlichste Ansatz, während rein iMSys-basierte Lösungen die Kosten vervielfachen können. Entscheidend ist ein strategisches Vorgehen, das Netzstruktur, Pflichteinbauquoten und Betriebskosten realistisch berücksichtigt – und Netzbetreibern frühzeitig Planungssicherheit verschafft.
Weiterlesen lohnt sich
Wer tiefer einsteigen möchte, findet weitere Details zur Studie auf der Website von SMIGHT sowie den vollständigen Beitrag bei energate oder folgend als pdf:
energate-Beitrag als PDF lesen
Ein Webinar zur Studie finden Sie in der SMIGHT-Mediathek: klick.
Was liegthinter dem Horizont?
Wir kennen die Themen. Wir organisieren die Antworten.
Von der Umsetzung regulatorischer Anforderungen bis zum
Aufbau neuer Geschäftsmodelle.
Förderung im Bereich Photovoltaik über progres.NRW
Progres NRW fördert seit dem 01.10.2025 wieder im Themenbereich Photovoltaik.
Im Folgenden ein kurzer Überblick der Förderprogramme.
Förderung von Planungs- und Beratungsleistungen zum Photovoltaikausbau
Antragsberechtigt
- Städte, Gemeinden und Kreise sowie deren Zusammenschlüsse und Zweckverbände
- Unternehmen
- Private Hochschulen und Forschungseinrichtungen
Förderrahmen
- Zuwendungsfähig sind die Ausgaben für Studien, Konzepte, Analysen und Gutachten durch qualifizierte externe Berater, die zur Vorbereitung von investiven Maßnahmen zur Errichtung von Photovoltaikanlagen auf Mehrparteienhäusern und Freiflächen-Photovoltaikanlagen dienen.
Förderhöhe
Städte, Gemeinden und Kreise und deren Zusammenschlüsse und Zweckverbände
- maximal 90 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben; Förderhöchstgrenze 50.000 Euro. Finanzschwache Kommunen können bis zu 100 Prozent gefördert werden.
Unternehmen je nach Größe, private Hochschulen und Forschungseinrichtungen
- maximal 70 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben; Förderhöchstgrenze 35.000 Euro.
Förderantrag
- Ein Antrag kann bis zum 30. Juni 2027 gestellt werden; die Richtlinie tritt mit Wirkung vom 30. Juni 2027 außer Kraft.
- Die Maßnahme darf erst beauftragt werden, wenn über den Förderantrag entschieden ist.
- Die Antragstellung erfolgt über das elektronische Antragsformular.
Förderung der Erneuerung der Hauselektrik in bestehenden Mehrparteienhäusern im Vorfeld der Installation einer neuen Photovoltaik-Anlage
Antragsberechtigt (u.a.)
- Privatpersonen
- Wohnungseigentümergemeinschaften
- Unternehmen, kommunale Unternehmen
- kommunale Gebietskörperschaften, Gemeinde- und Zweckverbände
- Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts, zum Beispiel Hochschulen, Kammern, Verbände oder Stiftungen
- gemeinnützige Organisationen, einschließlich Kirchen
Förderrahmen
- Erneuerung der Hauselektrik in bestehenden Mehrparteienhäusern im Vorfeld der Installation einer neu zu errichtenden Photovoltaik-Anlage, um die Nutzung des erzeugten Stroms der Photovoltaik-Anlage vor Ort in den Wohnungen (insbesondere als Mieterstrom) zu ermöglichen.
Förderhöhe
- maximal 45 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben bis zu einer Förderhöchstgrenze von 20.000 Euro.
Fördervoraussetzungen
- Errichtung einer Photovoltaik-Anlage mit einer installierten Leistung von mehr als 30 Kilowattpeak.
Förderantrag
- Ein Antrag kann bis zum 30. Juni 2027 gestellt werden; die Richtlinie tritt mit Wirkung vom 30. Juni 2027 außer Kraft.
- Die Maßnahme darf erst beauftragt werden, wenn über den Förderantrag entschieden ist.
- Die Antragstellung erfolgt über das elektronische Antragsformular.
Weitere Informationen zu den Förderprogrammen und -verfahren finden Sie auf der Internetseite der Bezirksregierung Arnsberg: Förderbereiche Stromerzeugung / Wärmeerzeugung
Gerne unterstützen wir Sie bei der Antragstellung und Umsetzung. Sprechen Sie uns an.
Autoren: Stefan Dessin
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Aufbau neuer Geschäftsmodelle.
Aktuelle Pflichten und Fristen
Entwicklung von Umlagen, Netzentgelten und gesetzlichen Vorgaben
Gesetzliche Vorgaben
Strom- und Energiesteuer
Der derzeit geltende Rabatt für die Industrie sowie die Land- und Forstwirtschaft nach § 9 des Stromsteuergesetzes (StromStG) läuft zum Jahresende aus. Mit dem Dritten Gesetz zur Änderung des Energie- und Stromsteuergesetzes soll die Stromsteuerentlastung auf den EU-Mindeststeuersatz fortgeführt werden. Mit dem Gesetzesentwurf sollen weitere Vereinfachungen bei der Elektromobilität, dem bidirektionalen Laden sowie der technologieoffenen Speicherung von Strom umgesetzt werden. Dazu gehören u.a.
- Entfernung des Begriffs der „Kundenanlage“ aus den Definitionen im Stromsteuerrecht (§ 1a StromStV-E)
- Neuer § 5a StromStG: Betreiber von Ladepunkten gelten nicht mehr als steuerliche Versorger, wenn sie Strom nur an einem Ladepunkt bereitstellen
- Rechtssichere Regelung für bidirektionales Laden: Rückspeisende E-Autonutzer werden nicht zu Versorgern/Steuerschuldnern, sofern keine Einspeisung ins öffentliche Netz erfolgt
- Neudefinition des Begriffs „Strom aus erneuerbaren Energieträgern“ (§ 2, Nr. 7)
- Eigene Definition für Stromspeicher: ortsfeste Speicheranlagen die ausschließlich der Zwischenspeicherung von Strom dienen und nicht Bestandteil eines Fahrzeugs sind, werden nicht doppelt besteuert. Die Regelung gilt sowohl für klassische Batteriespeicher als auch für thermische Speicher mit Rückverstromung.
Der Bundestag hat die Änderung des Stromsteuergesetzes am 13. November beschlossen. Der Bundesrat muss darüber noch abschließend beraten.
Abschaffung der Gasspeicherumlage
Der Bundestag hat das Gesetz zur Abschaffung der Gasspeicherumlage („Viertes Gesetz zur Änderung des Energiewirtschaftsgesetzes“) am 6. November beschlossen. Damit entfällt die Umlage ab dem 1. Januar 2026. Die Gasspeicherumlage wurde eingeführt, um die Kosten für das Befüllen von Gasspeichern in Deutschland zu decken. Diese Maßnahme wurde notwendig, um eine Gasmangellage im Krisenjahr 2022 zu verhindern. Aktuell beträgt die Gasspeicherumlage 0,289 Cent pro Kilowattstunde (kWh).
Niedrigere Netzentgelte für Strom
Die vier großen Übertragungsnetzbetreiber sollen 2026 einen Bundeszuschuss von 6,5 Milliarden Euro aus dem Klima- und Transformationsfonds (KTF) erhalten. Der Zuschuss soll die Netzentgelte und damit die Stromkosten senken. Nach dem Beschluss des Bundestags am 13. November hat der Bundesrat die Änderungen im Energiewirtschaftsgesetz abschließend gebilligt.
Industriestrompreis
Der Strompreis für besonders energieintensive Unternehmen soll ab dem kommenden Jahr gesenkt werden. Die Berechtigung orientiert sich am beihilferechtlichen EU-Rahmen Cisaf. Die Beihilfe soll für 50% des jährlichen Stromverbrauchs gelten, bis zu 50% des Großhandelspreises (Vorjahr) betragen und zu 50% reinvestiert werden. Die Reduzierung soll bis 2028 gelten. Eine Kopplung mit der Strompreiskompensation ist ausgeschlossen. Eine genaue Ausgestaltung ist noch offen.
Auszug möglicher Fristen
- 31.12.2025 Anträge Strom- und Energiesteuer
- 31.12.2025 Zählerablesen
- 31.03.2026 Aktualisierung der Daten Plattform für Abwärme (§17 EnEfG)
- 30.06.2026 Einführung eines Energie- und Umweltmanagementsystems für öffentliche Stellen (§ 6 EnEfG Einsparverpflichtung öffentlicher Stellen)
Übersicht über Umlagen und Netzentgelte 2026
Am 15. Oktober 2025 haben die Strom- und Gasnetzbetreiber ihre vorläufigen Netzentgelte veröffentlicht. Die finalen Entgelte werden zum 01.01.2026 festgelegt.
Außerdem haben wir Ihnen wieder eine Übersicht der Umlagen 2026 und eine Entwicklung ab 2018 zusammengestellt.
2025-11_Entwicklung der Umlagen ab 2018
Bei Rückfragen Sprechen Sie uns an.
Stand: 27.11.2025
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Wärmewende in der Praxis – was Kommunen jetzt wirklich weiterbringt
Wärmewende in der Praxis – was Kommunen jetzt wirklich weiterbringt
Zwei aktuelle Fachbeiträge zeigen, worauf es bei der kommunalen Wärmewende wirklich ankommt: einen guten Plan zu haben – und die richtigen Menschen, die ihn umsetzen
Die Diskussion um die kommunale Wärmeplanung nimmt gerade spürbar Fahrt auf. Viele Kommunen arbeiten an ihren Plänen, andere stehen kurz vor dem Start – doch überall taucht die gleiche Frage auf: Wie kommen wir von einer guten Analyse zu echten Entscheidungen und konkreten Projekten?
Genau dazu hat unser Kollege David Dybeck in zwei aktuellen Fachbeiträgen wichtige Punkte gesetzt, die wir hier für unsere Leser aufgreifen und einordnen.
Was Kommunen gerade wirklich beschäftigt
Wenn man mit Verantwortlichen in Städten und Gemeinden spricht, wird eines schnell klar: Die kommunale Wärmeplanung ist kein rein technisches Projekt mehr. Es geht um Prioritäten, Zuständigkeiten, Tempo – und darum, wie Kommunen Sicherheit in einem sich schnell verändernden Umfeld gewinnen können.
Davids Beiträge beleuchten zwei Perspektiven, die im Alltag oft unterschätzt werden:
1. Ein Wärmeplan ist erst der Anfang – nicht das Ziel
Viele Kommunen arbeiten mit großem Aufwand an ihrem Wärmeplan. Doch sobald der Plan fertig ist, beginnt der Teil, für den es selten eine Blaupause gibt:
Welche Maßnahmen setzen wir als erstes um? Wer entscheidet? Und in welchem Tempo?
David beschreibt, dass Kommunen hierfür eine Art „Navigator“ brauchen – jemand, der die Erkenntnisse aus dem Plan in konkrete Schritte überführt.
Das klingt simpel, ist aber im Alltag genau der Punkt, an dem Prozesse ins Stocken geraten. Nicht, weil der Wille fehlt, sondern weil die Aufgabe organisatorisch neu ist.
2. Die Wärmewende braucht Menschen, die Verantwortung übernehmen
Im zweiten Beitrag geht es genau um diese Menschen: die kommunalen Ansprechpartner, die Projekte steuern, Entscheidungen vorbereiten und alle relevanten Akteure zusammenbringen.
Ohne diese Rolle bleibt vieles unklar:
-
Wer moderiert den Prozess zwischen Stadtwerken und Verwaltung?
-
Wer erklärt Bürgerinnen und Bürgern, wie es weitergeht?
-
Wer priorisiert Projekte, wenn Ressourcen knapp sind?
Diese Rolle professionell aufzubauen – ob als einzelne Person oder als Team – ist einer der zentralen Erfolgsfaktoren der kommenden Jahre.
Warum diese beiden Perspektiven zusammengehören
Was beide Beiträge deutlich machen:
Die Wärmewende wird nicht durch Gesetze oder Förderprogramme entschieden, sondern durch Kommunen, die Struktur, Klarheit und Mut zu Entscheidungen entwickeln.
Ein guter Wärmeplan schafft Orientierung.
Ein klarer Ansprechpartner schafft Umsetzungskraft.
Erst beides zusammen macht eine Kommune handlungsfähig.
Unser Blick als HORIZONTE-Group
Wir sehen in unserer täglichen Arbeit genau das, was David in seinen Artikeln beschreibt:
Kommunen wollen Fortschritt – aber sie brauchen Rahmen, Werkzeuge und Rollen, die diesen Fortschritt möglich machen. Genau an diesem Punkt entsteht die Wärmewende im Alltag: nicht im Konzept, sondern in der Organisation.
Weiterlesen lohnt sich
Wer tiefer einsteigen möchte, findet Davids vollständige Beiträge hier:
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👉 Beide Artikel bieten wertvolle Einblicke für alle, die gerade Verantwortung für die lokale Wärmewende tragen.
Autor: Alexander Murrenhoff
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Technische Studie 2.0 – Steuern in der Niederspannung veröffentlicht
Verpflichtender Rollout von Steuereinheiten erst nach 2026 umsetzbar
Pressemitteilung
Die HORIZONTE-Group veröffentlicht eine aktuelle Analyse zum Steuern in der Niederspannung. Das Fazit: Der Start des Massen-Rollouts von Steuereinheiten bei Neuanlagen ist 2026 nicht erreichbar und die Branche benötigt realistische Fristen sowie eine Korrektur regulatorischer Vorgaben.
Berlin, 20. November 2025. Die Beratungsgesellschaft HORIZONTE-Group veröffentlichte in Berlin die Ergebnisse ihrer Technischen Studie 2.0 – Steuern in der Niederspannung. Die Untersuchung analysiert den aktuellen Umsetzungsstand des Steuerungsrollouts und bewertet, ob und wie Verteilnetzbetreiber (VNB) und Messstellenbetreiber (MSB) die gesetzlich formulierten Anforderungen erfüllen können. Das wichtigste Ergebnis: Der verpflichtende Start in den Massen-Rollout von Steuereinheiten für neu installierte steuerbare Anlagen (Erzeugung und Verbrauch) ist mit dem derzeitigen Stand der Systeme und Prozesse nicht realistisch umsetzbar. Erforderlich ist eine Verschiebung der Fristen um ein Jahr von 2026 auf 2027 – sowie eine inhaltliche Anpassung der gesetzlichen Vorgaben, wie beispielsweise die Honorierung eines netzdienlich fokussierten Rollouts.
Technische und organisatorische Engpässe bremsen den Rollout
Die Studie identifiziert drei wesentliche Hürden für den Steuerungsrollout:
- Erstens sind die ERP-Systeme der VNB und MSB nicht ausreichend ertüchtigt, insbesondere fehlen ein konsistentes Datenmodell für Steuereinheiten sowie die durchgängige Schnittstellenanbindung von Umsystemen.
- Zweitens sind die Montage- und Inbetriebnahmeprozesse an Kundenanlagen – besonders im Zusammenspiel zwischen Installateuren und MSB-Monteuren – bislang nicht massentauglich erprobt.
- Drittens bestehen erhebliche Unsicherheiten in der WAN-Kommunikation, da der heute in der Regel eingesetzte öffentliche Mobilfunk häufig nur unzureichende Erreichbarkeiten von Gateways und Steuereinheiten ermöglicht. Für alternativ zur Verfügung stehende Technologien müssen umfassendere Erfahrungen erst gesammelt werden
Die Studie der HORIZONTE-Expert*innen empfiehlt daher, die im Gesetz vorgesehenen Fristen für den Steuerungsrollout von steuerbaren Neuanlagen von Ende 2026 auf Ende 2027 zu verlängern. Zudem sollten Leistungsgrenzen für Erzeugungsanlagen zwischen Messstellenbetriebsgesetz (MsbG), Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) harmonisiert werden und das Segment der 2-7-kW-Anlagen zumindest einstweilen von der Verpflichtung zur Wirkleistungsbegrenzung (gem. §9 EEG) und Steuerbarkeitscheck (gem. §12 Abs. 2 EnWG) ausgenommen werden. Angesichts der heterogenen Netzsituationen – von eher problemlosen urbanen Netzen in Norddeutschland bis zu Netzen an der Leistungsgrenze in manchen ländlichen Gebieten in Süddeutschland – plädiert die Studie außerdem für eine stärker netzorientierte Ausbringung der Steuertechnik statt eines rein flächendeckenden Rollouts.
Stufenmodell zeigt technischen Pfad bis 2028
Mit der Technischen Studie 2.0 entwickelt die HORIZONTE-Group ein vierstufiges Modell für die Jahre 2025 bis 2028: Vom technischen Durchstich über eine funktionsfähige Steuerung und eine massenfähige Umsetzung bis hin zur vollumfänglichen Ende-zu-Ende-Netzsteuerung. Das Stufenmodell beschreibt dabei, welche technischen und organisatorischen Voraussetzungen in welcher Reihenfolge für einen erfolgreichen Steuerungsrollout in welcher Phase geschaffen werden müssen.
„Die Branche steht vor einem massiven Transformationsschritt. Es wurde bereits viel erreicht und der Steuerungsrollout schreitet – entgegen dem um mehrere Jahre verzögerten Rollout von intelligenten Messsystemen – auch mit vergleichsweise moderaten Verzögerungen voran. Unsere Analyse zeigt jedoch, dass der aktuelle Zeitplan zu ambitioniert ist und Anpassungen notwendig sind, um einen wirksamen Steuerungsrollout, ohne zu viele Umgehungslösungen sicherzustellen“, sagt Dr. Roland Olbrich, Partner der HORIZONTE-Group und Gesamtverantwortlicher für die Studie. Frank Hirschi, Manager und Mitautor der Studie, ergänzt: „Die Engpässe sind klar benannt. Entscheidend ist nun, dass Politik, Hersteller, IT-Systemhäuser sowie MSB und VNB gemeinsam einen verlässlichen Pfad für die kommenden Jahre definieren. Kunden und Installateure sind zudem frühzeitig für eine Vorbereitung der Zählerplätze und einen effizienten Anschluss von steuerbaren Anlagen vor Ort einzubeziehen.“
Bedeutung des Rollouts für die Energiewende
Eine funktionierende Steuerbarkeit in der Niederspannung ist ein zentraler Baustein der Energiewende. Nur wenn Systeme, Prozesse und regulatorische Rahmenbedingungen konsequent weiterentwickelt werden, kann die Branche die wachsende Zahl dezentraler Erzeuger und Verbraucher effizient integrieren und Netzengpässe wirksam vermeiden. Jochen Buchloh, Senior Partner der HORIZONTE-Group fasst somit zusammen: „Die Smart-Meter-Infrastruktur entwickelt sich von der reinen Messdatenerfassung zur Steuerbarkeit weiter. Somit werden steuernde Eingriffe von Netzbetreibern, aber auch marktlichen Teilnehmern, ermöglicht. Hier wurden innerhalb kurzer Zeit hervorragende Fortschritte auf allen Ebenen erreicht. Jedoch hat die Gesetzgeberin unrealistische zeitliche Fristen für den Aufbau der Infrastruktur formuliert. Daher sind hier Anpassungen erforderlich, um das Gesamtziel einer flexiblen und nachhaltigen Netzinfrastruktur so schnell wie möglich und mit den richtigen Prioritäten zu erreichen.“
Impulse aus der Branche bei der Abschlussveranstaltung
Im Rahmen der Abschlussveranstaltung gaben drei Branchenvertreter zusätzliche Einblicke in ihre Organisationen. Andreas Hergaß, Vorstand der Stadtwerke Gießen, zeigte auf, wie Stadtwerke ihre Aufbau- und Ablauforganisation gezielt weiterentwickeln müssen, um die Digitalisierung der Energiewende wirksam zu unterstützen. Dr. Gert Schneider, Senior Produktmanager der GWAdriga, berichtete über den bereits erreichten technischen Durchstich mit ersten Steuereinheiten im Wirkbetrieb auf Basis von Workarounds zw. ERP- und CLS-Management-System und erläuterte, dass diese zwar wertvolle Erfahrungen liefern, jedoch wirtschaftlich nicht für einen Massenrollout geeignet sind. Dr. Nick Seeger, Mitglied der Geschäftsführung der Bayernwerk Netz, stellte die besonderen Herausforderungen eines solarspitzengeprägten Netzgebiets dar und betonte, dass der Weg zur massenfähigen Steuerung nur über einen mehrstufigen, strukturierten Pfad gelingen kann.
Fundiertes Wissen durch Beratungserfahrung und Experteninterviews
Die aktuelle Technische Studie 2.0 – Steuern in der Niederspannung ist die Nachfolge-Analyse der im Jahr 2024 von der HORIZONTE-Group veröffentlichten Technischen Studie Metering gMSB. Auch die Technische Studie 2.0 überzeugt durch die fachliche Tiefe der Analyse. Diese basiert auf zwei zentralen Säulen: Zum einen verfügt die HORIZONTE-Group über umfassende Beratungserfahrung in (MSB- und VNB-seitigen) Umsetzungsprojekten zur Realisierung der Steuerbarkeit in der Niederspannung. Das Team kennt somit operative, technische und wirtschaftliche Herausforderungen aus erster Hand. Zum anderen fließen umfangreiche Erkenntnisse aus einer Marktbefragung von 75 Expert*innen sowie 38 Tiefeninterviews mit Branchenvertretern ein, die seit Juni 2025 geführt wurden. Ergänzt wird dies durch den unabhängigen, marktübergreifenden Blick des Teams, der eine realistische Einordnung aktueller Entwicklungen ermöglicht.
Hintergrundinformationen:
Die HORIZONTE-Group GmbH mit Sitz in Monheim am Rhein ist ein Beratungsunternehmen im Bereich der Energiewirtschaft für Unternehmen in Deutschland. Sie ist ein Tochterunternehmen der HORIZONTE-Group AG mit Sitz in Luzern. Von dort aus bedient die Gruppe die gesamte DACH-Region mit Services für den Energiesektor. Das Unternehmen verfügt über eine große Markterfahrung und ist in der Energiewirtschaft breit vernetzt. Neben ihrem Schwerpunkt in der Beratung ist die Unternehmensgruppe in der Zählermontage, der Energieeinsatzoptimierung, dem Aufbau von Ladeinfrastrukturen für die E-Mobilität, der Software-Entwicklung sowie im Bereich des Business Process Outsourcings aktiv.
Die vollständige Studie kann unter folgendem Link angefordert werden:
https://www.horizonte.group/studie2025/
Kontakt:
studie@horizonte.group
HORIZONTE-Group GmbH
Mittelstraße 11
40789 Monheim am Rhein
www.horizonte.group
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HG-Nachklapp zu den Metering Days 2025
HG-Nachklapp zu den Metering Days 2025
Metering Days 2025 in Fulda: Zwischen Aufbruch, Druck und Umsetzungslücke – wohin steuert die Branche wirklich?
Die metering days 2025 haben erneut eindrucksvoll gezeigt: Der Rollout intelligenter Messsysteme (iMSys), der Steuerungsrollout und die Smartifizierung der Verteilnetze bewegen die ganze Branche. Es zeigt sich aber auch: währen einige Akteure schon beim Steuerungsrollout pionierhaft zeigen, dass Steuerbefehle über das iMSys und die Steuereinheiten umgesetzt werden können, hinken noch rund 200 grundzuständige Messstellenbetreiber beim iMSys-Rollout hinterher.
Mit einem neuen Besucherrekord von 1.200 Teilnehmenden, 78 Sprecherinnen und Sprechern und einer bis ins letzte Eck gefüllten Ausstellung war die Stimmung zwischen Zuversicht, Druck und einem durchaus spürbaren „Jetzt wird es ernst“. Gemeinsam mit den Kollegen unserer Schwesterfirma metelligent (Zählermontage) waren wir natürlich auch vor Ort.
Schon zum Auftakt stellte Wolfgang Weber (ZVEI) den Rahmen unmissverständlich: „Elektrifizierung ist kein ‘nice to have’, sondern Grundvoraussetzung der Energiewende.“ Die Netze müssen steuerbar, digital anschlussfähig und massenfähig automatisierbar werden. Doch während die politischen Signale auf Beschleunigung stehen, kämpft die Branche längst mit einem anderen, sehr praktischen Problem: Es fehlt zunehmend weniger an Erkenntnis – sondern an Durchführbarkeit.
Regulatorischer Druck steigt – aber die Verantwortung ist noch nicht sauber verteilt
Während in Person von Dennis Laupichler durch das BSI kommuniziert wurde, dass bereits rund 2 Mio. iMSys installiert wurden, stellte Dr. Jan-Peter Sasse von der Bundesnetzagentur in Aussicht, dass für gMSB, die ihre Rolloutquote nicht erreichen, ab 2026 monatliche Zwangsgelder pro Messstelle verhängt werden können.
Beatrix Brodkorb (BMWE) sprach über Fortschritte in Digitalisierung und Cybersicherheit – doch wich der entscheidenden Frage aus: Was hat die Aussage aus dem 10-Punkte-Plan zur Verantwortungsverlagerung in das regulierte Anlagevermögen des VNB zu bedeuten? Das blieb jedoch vage. Und genau das treibt die Branche um und lässt vor allem wettbewerbliche Messstellenbetreiber in unnötiger Unsicherheit zurück.
Wie Jannik Schall (1Komma5°) eindrücklich schilderte: Zwei Drittel der Prozessschritte beim dynamischen Tarif hängen an VNB-Prozessen. Die Digitalisierung des Messwesens ist längst kein Technologieproblem mehr – sondern ein Infrastruktur- und Umsetzungsproblem.
Parallel wiesen Stimmen wie Anke Hüneburg (ZVEI) und wettbewerbliche Messstellenbetreiber mit Nachdruck darauf hin: Ein Rückfall in Monopolstrukturen wäre nicht nur politisch falsch, sondern operativ schädlich für die Geschwindigkeit.
HORIZONTE-Group mit Impuls zur Technischen Studie 2.0 im Innovationsforum
Am ersten Kongresstag war auch die HORIZONTE-Group auf der Bühne vertreten:
Dr. Roland Olbrich, Partner bei der HG, referierte im Innovationsforum zu den Herausforderungen des Smart Grid in Deutschland und gab erste Einblicke in die Technische Studie 2.0.
Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Netzbetreiber und Messstellenbetreiber den Übergang von Pilot- zu Regelbetrieb schaffen können – und welche technischen und organisatorischen Voraussetzungen durch die verschiedenen Stakeholder wie Getezgeberin, Gerätehersteller oder Software-Zulieferer nötig sind, um die nächste Ausbaustufe des Smart Grid umzusetzen.
Steuerungsrollout: Zwischen Pragmatismus und Strukturbedarf
Eine besonders lebhafte Diskussion entwickelte sich am zweiten Kongresstag in der interaktiven Diskussionsrunde „Steuern im System“. Dort zeigte sich, dass die Branche in zwei Denkrichtungen gespalten ist:
- Pragmatische Pioniere fordern, den Steuerungsrollout mit ersten Umsetzungsprojekten zu beginnen – auch wenn die Backend-Systeme und kaufmännischen Prozesse noch nicht vollständig automatisiert sind.
Stichwort: „Jetzt anfangen, Erfahrungen sammeln, Prozesse später harmonisieren.“
- Strukturorientierte Stimmen betonen, dass ein nachhaltiger Smart-Grid-Rollout nur gelingen kann, wenn die gesamte Ende-zu-Ende-Prozesskette – von der Anlagenanmeldung über das ERP-System über die Netzberechnung bis zum Durchleiten des Steuerbefehls an den Netzanschlusspunkt – durchgängig funktioniert.
Ihr Argument: „Schnelles Handeln darf keine technische Schuldenfalle werden.“
Einigkeit herrschte jedoch im Zielbild: Der Steuerungsrollout muss kommen – und er braucht 100 % Automatisierungsperspektive.
Man war sich auch bewusst, dass vor allem Bestandsanlagen nicht sofort EEBus-ready sind und analoge Steuereinheiten eine Übergangsrealität bleiben werden.
Unser Fazit als HORIZONTE-Group
Die Diskussionen in Fulda verdeutlichten, wie stark technologische, organisatorische und regulatorische Fragen miteinander verwoben sind. Die eigentliche Herausforderung liegt nicht in der Hardware, sondern in der Orchestrierung von Prozessen, Schnittstellen und Verantwortlichkeiten.
Viele Vorträge machten auf der einen Seite klar, dass ERP-Systeme ein zentraler Flaschenhals bleiben. Der Appell aus der Praxis war deutlich: „Wir müssen ins Machen kommen – aber mit klaren Leitplanken.“ Und dazu gehören auch stabile Rahmenbedingungen – auch zu Verantwortlichkeiten der Marktrollen.
Kurz gesagt: Der Steuerungsrollout bleibt ein Marathon und ein komplexes Transformationsprogramm – mit hoher Systemverantwortung und notwendiger Lernkurve für alle Beteiligten.
Zum Abschluss noch ein großes Dankeschön an alle, die mit uns in Fulda diskutiert haben – und an das großartige Team am HG-Stand (hier u. A. mit Moderatorin Susanne Schöne).

Zwei Tage voller Energie, Austausch und spannender Gespräche – wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Jahr!
Ausblick: Erkenntnisse aus der Technischen Studie 2.0
Die Technische Studie 2.0 „So gelingt der Steuerungsrollout“ liefert genau darauf Antworten:
Wie gelingt der Steuerungsrollout entlang eines umsetzbaren Stufenmodells?
Welche Ebenen müssen in welcher Reihenfolge stabilisiert werden?
Welche Rollen verändern sich wie real – nicht theoretisch?
🔎 Hintergründe zur Studie: www.horizonte.group/studie2025
🎟 Anmeldung zur Abschlussveranstaltung am 20. November 2025 in Berlin:
zum Abschlussevent
Autor: Frank Hirschi
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Steuerungsrollout: Warum Ausdauer jetzt wichtiger ist als Tempo
Steuerungsrollout: Warum Ausdauer jetzt wichtiger ist als Tempo
Die Technische Studie 2.0 – Smart Grid in Deutschland zeigt: Der Weg zum Massenrollout ist kein Sprint, sondern ein Langstreckenlauf – und braucht klare Etappen, Standards und Zusammenarbeit
Mit den jüngsten Energierechtsnovellen wird der Steuerungsrollout zur zentralen Aufgabe für Netz- und Messstellenbetreiber. Doch die Praxis zeigt: Die Umsetzung bleibt komplex.
Die Technische Studie 2.0 – Smart Grid in Deutschland der HORIZONTE-Group untersucht, wie der Übergang vom Pilot- in den Massenrollout gelingen kann – und warum ein Stufenmodell für die Steuerung entscheidend ist.
Unser Beitrag in der Oktober-Print-Ausgabe der Zeitung für kommunale Wirtschaft (ZfK) analysiert die Herausforderungen und zeigt, wie Ausdauer, Struktur und Kooperation den Schlüssel zum Erfolg bilden.
Darüber hinaus hat die ZfK einen separaten Online-Beitrag veröffentlicht: Link
Mehr über die Technische Studie 2.0 erfahren
zum Abschlussevent
Autor: Frank Hirschi
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Monitoringbericht zum Stand der Energiewende
Monitoringbericht zum Stand der Energiewende
Der richtige Einstieg in Künstliche Intelligenz beginnt mit klarem Denken
Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWE) hat mit dem aktuellen Monitoringbericht zum Stand der Energiewende (Link) zentrale Fortschritte und Herausforderungen bilanziert. Die Botschaft: Digitalisierung und Flexibilisierung sind die systemischen Hebel, um Effizienzgewinne im Energiesystem zu heben. Digitale Zwillinge und intelligente Messsysteme sollen dabei helfen, Netze künftig nicht mehr allein an Spitzenlasten auszulegen, sondern Flexibilitäten gezielt einzubinden.
Flexibilität und Digitalisierung als Schlüssel
Der Bericht, hebt hervor: Netzbetreiber können von Flexibilisierung profitieren – wenn digitale Mess- und Steuerungstechnik konsequent eingesetzt wird. Damit hätten sie ein Eigeninteresse, den Rollout intelligenter Messsysteme (Smart Meter) aktiv voranzutreiben.
Politische Konsequenzen: Zuständigkeit bei den Netzbetreibern?
Der Monitoring-Bericht setzt ein deutliches Signal: Die Politik ist unzufrieden mit dem bisherigen Tempo des Smart-Meter-Rollouts und sucht nach Wegen, die Umsetzung zu beschleunigen.
Hintergrund ist, dass viele grundzuständige Messstellenbetreiber ihre Einbauziele bislang nicht erreicht haben.
Genau an diesem Punkt setzt das BMWE mit einem neuen Vorschlag im Zehn-Punkte-Plan zur Energiewende an: Die Verantwortung für den verpflichtenden Rollout soll bei den Verteilnetzbetreibern liegen – und damit in das regulierte Anlagevermögen wandern.
Was dieser Satz genau bedeutet, wird in der Branche heiß diskutiert. Wird die Rolle des grundzuständigen Messstellenbetreibers verändert? Werden wettbewerbliche Messstellenbetreiber beschnitten?
Das Ministerium begründet den Vorstoß damit, dass neue Anreize notwendig seien, um den Rollout zu beschleunigen und resilienter zu machen. Es bleibt erst einmal abzuwarten, was konkret aus diesem Punkt abgeleitet werden kann.
Kontroverse Stimmen aus der Branche
Die Diskussion zeigt jedoch, wie stark dieser Schritt polarisiert. Während einige Akteure in der Übertragung der Verantwortung an die VNB eine Chance für mehr Tempo sehen, befürchten andere ein weiteres Bürokratiemonster. In der Praxis sorgen diverse Schnittstellen und Zuständigkeitsfragen für Verzögerungen und Unsicherheit im Smart-Meter-Rollout und auch für den Steuerungsrollout. Die eigentliche Herausforderung liegt auch bei den starren Einbauquoten. Flexiblere Ansätze, wie der gezielte Rollout in besonders relevanten Netzbereichen, könnten für VNB und MSB vorteilhafter sein als eine Veränderung der Verantwortlichkeiten.
HORIZONTE-Perspektive: Probleme liegen an anderer Stelle
Unser HG-Kollege Frank Hirschi betonte in einem Beitrag der ZfK (Link):
„Die wesentlichen Hemmnisse des Rollouts liegen nicht in mangelndem Willen der Akteure, sondern in hoher Komplexität der Prozesse, IT-technischen Herausforderungen und Ressourcenengpässen.“ Die HORIZONTE-Group hat bereits in der Technischen Studie 1.0 gezeigt.
Hinzu kommt: Fortlaufende Gesetzesanpassungen sowie die jährlichen Formatanpassungen in der Marktkommunikation verschärfen die Lage, da sie immer wieder tiefgreifende Änderungen an IT-Systemen, Abrechnungslogiken und Datenmodellen erzwingen. Das verhindert eine saubere Stabilisierung der Prozesse, blockiert Automatisierung sowie den Hochlauf für Massenprozessfähigkeit und untergräbt auch Investitionssicherheiten.
Die Folge: Viele Marktakteure – ob Softwareanbieter, Messstellen- oder Netzbetreiber – geraten in eine Abwartehaltung, bevor sie ressourcenintensiv ihre Systeme und Prozesse weiterentwickeln. Betroffen ist nicht nur der Smart-Meter-Rollout, sondern ebenso der nun dringliche Steuerungsrollout. Dessen Herausforderungen analysiert die HORIZONTE-Group aktuell in der Technischen Studie 2.0 zum Status quo des Smart Grids in Deutschland. Ein erstes Zwischenergebnis: Ein erstes Arbeitsergebnis: Die für den Rollout von Steuereinheiten gesteckten gesetzlichen Ziele erscheinen nach heutigem Stand als unrealistisch für die anvisierten gesetzlichen Fristen.
Fazit: Vereinfachung statt Zuständigkeitswechsel
Die zentrale Frage lautet daher: Führt ein Zuständigkeitswechsel wirklich zu mehr Tempo? Oder braucht es vielmehr stabile Rahmenbedingungen, klare Standards und eine Reduzierung der Komplexität, um Investitionssicherheit zu schaffen?
Eines ist klar: Der Smart-Meter-Rollout bleibt ein entscheidender Flaschenhals für die Energiewende. Die Politik will Tempo machen – ob dies gelingt, hängt aber weniger von Zuständigkeiten als von der Praxistauglichkeit der Prozesse ab.
Mehr zur Technischen Studie 2.0: https://www.horizonte.group/technischestudie2_steuerungsrollout/
Autor: Frank Hirschi
Was liegthinter dem Horizont?
Wir kennen die Themen. Wir organisieren die Antworten.
Von der Umsetzung regulatorischer Anforderungen bis zum
Aufbau neuer Geschäftsmodelle.
Technische Studie 2.0 - Smart Grid in Deutschland
Über den netzdienlichen Steuerungsrollout: Jetzt mitmachen
Nehmen Sie an unserer Befragung teil
Der Steuerungsrollout für die Niederspannung ist vorgeschrieben – aber viele Fragen bleiben offen. Mit der Technischen Studie 2.0 wollen wir ein realistisches Bild zur Machbarkeit der netzdienlichen Steuerung via intelligentem Messsystem und Steuereinheit zeichnen – faktenbasiert, unabhängig und mit Beteiligung der Praxis. Nach dem Erfolg der Studie 1.0 zum Smart-Meter-Rollout bieten wir damit insbesondere Netzbetreibern und Messstellenbetreibern aber auch allen anderen Marktakteure fundierte Basisinformationen für ihre eigenen Umsetzungs-Projekte.
Video-Clip entsperren:
Ein flächendeckender Rollout von Steuereinheiten wird frühestens ab 2026 in Fahrt kommen und vermutlich erst in 2027 richtig durchstarten. Für diesen Marathon gilt es aber heute schon immer wieder in kleinen Springs die richtigen Vorbereitungen zu treffen. Genau deswegen bearbeitet die HORIZONTE-Group nun die Technische Studie 2.0 zum Smart Grid in Deutschland und beleuchtet die vielfältigen Herausforderungen des Steuerungs-Rollouts entlang von 8 Handlungsfeldern.
Helfen Sie uns, die acht Handlungsfelder realistisch zu bewerten:
MS-Forms-Fragebogen entsperren oder in neuem Fenster öffnen:
Wenn Sie Ihre E-Mail-Adresse hinterlegen, erhalten Sie nach Abschluss der Befragung einen Kurz-Report mit den Ergebnissen der Umfrage.
Mehr zur Technischen Studie 2.0 und wie Sie als Förderer mitwirken können erfahren Sie auf unserer Landingpage:
Was liegthinter dem Horizont?
Wir kennen die Themen. Wir organisieren die Antworten.
Von der Umsetzung regulatorischer Anforderungen bis zum
Aufbau neuer Geschäftsmodelle.
HG-KIckstart – Ihr Einstieg in die Nutzung von Künstlicher Intelligenz in der Energiewirtschaft
HG-KIckstart - Einstieg von KI in der Energiewirtschaft
Der richtige Einstieg in Künstliche Intelligenz beginnt mit klarem Denken
Wenn eine neue Technologie beginnt, nicht nur Prozesse zu verändern, sondern auch Denkweisen – dann ist es Zeit, innezuhalten und strategisch zu handeln.
Künstliche Intelligenz hat längst begonnen, die Energiewirtschaft neu zu formen. Die Frage ist nicht mehr, ob sie relevant ist, sondern wie Unternehmen sie wirksam, verantwortungsvoll und zukunftsfähig nutzen können.
Als Managementberatung mit tiefem Branchenverständnis begleiten wir diesen Wandel mit dem HG-KIckstart-Workshop – einem strukturierten, praxisnahen Einstieg in die Welt der KI, maßgeschneidert für Entscheiderinnen und Entscheider in der Energiewirtschaft.
Was Sie mit dem HG-KIckstart erreichen
1. Märkte verstehen – mit Substanz statt Schlagworten
Sie erhalten einen fundierten Überblick über die relevanten KI-Trends, Technologien und Anwendungsfelder in der Energiewirtschaft. Gemeinsam analysieren wir, was heute bereits messbaren Mehrwert bringt – und was noch Zukunftsmusik ist.
2. Kompetenz aufbauen – dort, wo sie zählt
Ihre Teams lernen, wie generative KI funktioniert und wie sie sinnvoll im Arbeitsalltag genutzt werden kann. Unsere Formate verbinden Grundlagenwissen mit praktischen Übungen – direkt an Ihren konkreten Herausforderungen.
3. Prozesse verbessern – mit greifbaren Use Cases
Wir identifizieren gemeinsam realistische, strategisch relevante Einsatzfelder in Ihrem Unternehmen. Wo spart KI Zeit? Wo ermöglicht sie bessere Entscheidungen? Wo entstehen ganz neue Lösungen? Sie erhalten konkrete Empfehlungen für die Umsetzung.
4. Regulierung durchblicken – für einen sicheren Weg
Wir bringen Klarheit in die regulatorische Landschaft rund um KI: Vom EU AI Act über die DSGVO bis zu branchenspezifischen Anforderungen. Damit Sie Ihre KI-Vorhaben rechtssicher und zukunftsorientiert gestalten können.
Das Format – flexibel und individuell
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Workshop-Formate: Halb- oder ganztägig, online oder vor Ort
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Teilnehmendenzahl: Offen – für Einzelteams oder bereichsübergreifende Gruppen
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Inhalte: Modular anpassbar an Ihre Fragestellungen und Ziele
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Terminvereinbarung: Nach individueller Abstimmung
Für Vordenkende in der Energiewirtschaft
Der HG-KIckstart richtet sich an Fach- und Führungskräfte, die nicht einfach mitmachen, sondern mitgestalten wollen – auf Basis von Wissen, Reflexion und unternehmerischer Verantwortung.
Technologische Reife beginnt mit einer klaren Frage: Welche Rolle soll KI in Ihrem Unternehmen spielen – heute, morgen und im Kontext Ihrer Werte?
Lassen Sie uns gemeinsam die Antwort entwickeln.
In einem kostenlosen Erstgespräch analysieren wir gemeinsam Ihre aktuelle Service-Situation, decken zentrale Hebel zur Optimierung auf und entwickeln erste Handlungsansätze – individuell, kompakt und unverbindlich.
Kontaktieren Sie uns jetzt für ein unverbindliches Erstgespräch:
Autor: Nikola-Jonathan Lißner
Was liegthinter dem Horizont?
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