Was ist Transformationsplanung Fernwärme?
- aktualisiert im Februar 2023 - lesen Sie auch eine Kurzfassung in der Februar-Ausgabe der Zeitung für kommunale Wirtschaft (Abonnement notwendig)
Mit der ersten Novelle des Bundesklimaschutzgesetz (KSG) hat sich die Bundesregierung im Jahr 2021 zum Ziel gesetzt, dass Deutschland spätestens zum Jahr 2045 Netto-Treibhausgasneutralität erreicht. Im europäischen Klimagesetz, welches im Rahmen des European Green Deals veröffent-licht wurde, wird festgeschrieben, dass die Europäische Union (EU) spätestens im Jahr 2050 klima-neutral wird. Daraus folgt, dass die die Energie- und Wärmeversorgung in der EU bis 2050 klima-neutral zu gestalten ist, in Deutschland sogar bis zum Jahr 2045.
Die Wärmeversorgung in Deutschland
In Deutschland ist die Wärmeversorgung für mehr als 52 % des Endenergieverbrauchs verantwortlich. Im Jahr 2021 lag der Anteil von Erneuerbaren Energien mit 41,4 % in dem Sektor Strom wesentlich höher als im Sektor Wärme, in dem lediglich 16,7 % durch Erneuerbare Energien eingesetzt worden sind.

Abbildung 1: Entwicklung des Einsatzes Erneuerbarer Energien im Wärmesektor (eigene Darstellung auf Basis der AGEE Stat 2022)
Aus diesem Grund trat am 15.09.2022 die Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW) in Kraft. Diese gilt als Nachfolger des Förderprogramms zum Modellvorhaben Wärmenetzsysteme 4.0 (WNS 4.0). Die BEW hat zum Ziel, einen Beitrag zur Erreichung der Treibhausgasneutralität besonders der Wärmeversorgung bis zum Jahr 2045 zu leisten. Dazu soll die Identifikation von und die Investitionen in Maßnahmen angereizt werden, mit denen auf der einen Seite der Wärmebedarf z.B. über Sanierung des bestehenden Gebäudebestands reduziert wird und auf der anderen Seite der Anteil erneuerbarer Energien und Abwärme in Wärmenetzen in Deutschland gesteigert wird. Insgesamt soll so der Ausstoß von Treibhausgasemissionen von Wärmenetzen deutlich verringert werden.
Die Bedeutung und Notwendigkeit der Transformation von Wärmenetzen lässt sich durch die Erklärung vom Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz Robert Habeck im Rahmen der Veröffentlichung der BEW unterstreichen:
„Mit grünen Wärmenetzen leisten wir einen Beitrag zur Versorgungssicherheit und verringern unsere Abhängigkeit von fossilen Energieimporten. Mit der neuen Förderung investiert die Bundesregierung in stabile Wärmepreise und eine klimafreundliche Energieversorgung. Wärmenetze sind der Schlüssel, wenn wir das Heizen treibhausgasneutral machen wollen. Sie erschließen klimafreundliche Wärmequellen, die durch dezentrale Heizungen im Haus nicht nutzbar sind – darunter tiefe Geothermie, die ganzjährig, verlässlich und bei jedem Wetter hohe Temperaturen liefern kann. Wir bringen hier zukunftsorientierte Energiepolitik auf die Straße.“
Insgesamt unterscheidet die BEW zwischen vier zeitlich aufeinander aufbauenden Modulen:
- Modul 1: die Förderung von Transformationsplänen oder Machbarkeitsstudien,
- Modul 2: die systemische Förderung eines Wärmenetzes (Investitionsförderung),
- Modul 3: die Förderung von Einzelmaßnahmen an einem Wärmenetz
- Modul 4: die Betriebskostenförderungen für Solarthermieanlagen und Wärmepumpen
Was umfasst der Transformationsplan für ein Fernwärmenetz nach BEW?
Im Folgenden wird auf das Modul 1 und im Besonderen auf die Erstellung von Transformationsplänen genauer eingegangen. Transformationspläne sollen dem Zweck dienen „den zeitlichen, technischen und wirtschaftlichen Umbau bestehender Wärmenetzsysteme über einen längeren Zeitraum mit dem Ziel einer vollständigen Versorgung der Netze durch erneuerbare Wärmequellen bis 2045 darzustellen“.
Gefördert werden in Modul 1 sowohl die Erstellung von Transformationsplänen und Machbarkeitsstudien als auch die Planungsleistungen, angelehnt an die Leistungsphasen der Honorarabrechnung für Architekten und Ingenieure (HOIA) 1-4. Die Art und der Umfang der Förderung ergeben sich wie folgt:
- Nicht rückzahlbarer Zuschuss zu den Kosten für die Erstellung von Transformationsplänen bzw. Machbarkeitsstudien
- 50 Prozent der förderfähigen Kosten werden gefördert
- Der Bewilligungszeitraum (ab Erlass des Zuwendungsbescheids) beträgt zwölf Monate und kann auf Antrag einmalig um bis zu zwölf Monate verlängert werden
- Die maximale Fördersumme beträgt 2 Millionen Euro pro Antrag
Ein förderfähiger Transformationsplan muss konkrete Maßnahmen in bestimmbaren Zeithorizonten sowie die dafür notwendigen Ressourcen darlegen. Die BEW unterteilt einen Transformationsplan in 6 Arbeitsschritte, für die jeweils eine Reihe von Mindestanforderungen gelten, welche als Voraussetzung für dessen Förderfähigkeit dienen. Im Folgenden werden diese Mindestanforderungen skizziert.
- IST-Analyse des Untersuchungsgebietes
Zunächst ist die genaue Definition des im Transformationsplan untersuchten Wärmenetzes bzw. Netzteils notwendig. Die IST-Analyse im Rahmen des Transformationsplans eines Wärmenetzes besteht aus der Wärmeverbrauchs- und Wärmebedarfsermittlung, der IST-Analyse des Wärmenetzes und der IST-Analyse der zentralen Wärmeerzeugung.
- Potentialermittlung erneuerbarer Energien und Abwärme
Im Rahmen der Potentialermittlung der erneuerbaren Energien und der Abwärme sind alle Potenziale und die Einsatzmöglichkeiten der erneuerbaren Energien und Abwärmequellen näher zu erörtern und räumlich zuzuordnen. Es stehen dabei die Verfügbarkeiten der jeweiligen Wärmequellen im unmittelbaren Netzgebiet und dessen Umgebung Vordergrund. Bei erneuerbaren Wärmequellen/Energieträgern werden folgende Wärmepotenziale unterschieden, für welche unterschiedliche Anforderungen bezüglich der Potentialermittlung im Transformationsplan bestehen:
- Solarthermie,
- Geothermie,
- Umweltwärme (z.B. Luft, Erdwärmekollektoren, Erdwärmesonden, Grundwasser, Flusswasser, Seewasser, Abwasser) und
- SOLL-Analyse des Wärmenetzes (inkl. Primärenergieeinsparung und CO2-Einsparung)
Die SOLL-Analyse stellt alle Wärmeerzeuger, Übergabestationen und technischen Parameter des zukünftigen Wärmenetzes dar. Die SOLL-Analyse skizziert das treibhausgasneutrale Wärmenetz, welches spätestens im Jahr 2045 realisiert werden muss, anhand der gleichen Parameter wie bei der IST-Analyse und beinhaltetet ein langfristiges Wärmebedarfsszenario. Anhand der SOLL-Analyse werden Maßnahmenpakete über einen Zeitraum von 4 Jahren nach Abgabe des Transformationsplans definiert. Die jeweiligen notwendigen Maßnahmen beinhalten die Maßnahmen bei den Endkunden, am Wärmenetz und in neue treibhausgasneutrale Wärmeerzeuger.
Zudem werden im Rahmen der SOLL-Analyse die Primärenergieeinsparung und die CO2-Einsparung zu ermittelt. Dabei wird der IST- und der SOLL-Zustand der Wärmeversorgung verglichen.
- Kostenrahmen
Der Kostenrahmen beinhaltet die ökonomische Betrachtung der Maßnahmen, welche die Treibhausgasneutralität des Wärmenetzes sicherstellen. Ein Kostenrahmen des Transformationsprojekts inkl. eines Wirtschaftlichkeits- und Finanzierungskonzeptes müssen dabei angefertigt werden. Im Rahmen eines Wirtschaftlichkeits- und Finanzierungskonzeptes sollten die benötigten Investitionssummen der einzelnen Komponenten des Wärmenetzes überschlagsartig dargestellt werden. Für ein ökonomisch funktionsfähiges Wärmenetz müssen die betriebs- und verbrauchsbedingten Kosten geschätzt werden. Die Analyse der Wirtschaftlichkeit des zukünftigen Wärmenetzes umfasst unter anderem die resultierenden Wärmebezugskosten für Verbraucher.
Zuletzt muss die Finanzierung der mit der Transformation verbundenen Investitionssummen untersucht werden. Hierbei sind Risikoanalysen und eine Kostenvorgabe festzulegen, welche die maximalen Randbedingungen zur Finanzierbarkeit des Transformationsplans darstellen.
- Pfad zur Treibhausgasneutralität mit den Wegmarken 2030, 2035, 2040, 2045
Damit eine kontinuierliche Transformation des Wärmenetzes bis hin zu Treibhausgasneutralität sichergestellt wird, stellt der Pfad zur Treibhausgasneutralität einen Zeitplan zur Umsetzung des in der SOLL-Analyse des Wärmenetzes angedachten Versorgungskonzeptes dar. Hierbei müssen sowohl für den IST-Zustand als auch die Jahre 2030, 2035, 2040, 2045 folgende Parameter dargestellt werden und die Zielerreichung mit den dafür umzusetzenden Maßnahmen erläutert werden.
- Anteil erneuerbarer Energien ohne Biomasse (in % und GWh/a für die jeweilige Wegmarke und Erläuterung der hierfür notwendigen umzusetzenden Maßnahmen)
- Anteil Biomasse (in % und GWh/a für die jeweilige Wegmarke und Erläuterung der hierfür notwendigen umzusetzenden Maßnahmen)
- Anteil Abwärme (in % und GWh/a für die jeweilige Wegmarke und Erläuterung der hierfür notwendigen umzusetzenden Maßnahmen)
- Anteil gasbefeuerter KWK-Anlagen (in % und GWh/a für die jeweilige Wegmarke)
- Anteil gas- und ölbefeuerter Kesselanlagen (in % und GWh/a für die jeweilige Wegmarke)
- Anzahl Endkunden
- Anzahl Gebäude und Wohneinheiten
- Trassenlänge (Netzgröße) (in km)
- Gesamtwärmebedarf (in GWh/a)
- Temperaturniveau (in °C für Vorlauf und Rücklauf)
- Ggf. Maßnahmen zur Bürgereinbindung und Stärkung der Akzeptanz
Maßnahmen zur Bürgereinbindung stellen keine zwingende Voraussetzung für einen Transformationsplan im Sinne der BEW dar, sind jedoch förderfähig. Sie dienen zur Informierung der Bürger und zur Einbindung dieser in den Transformationsprozess. Werden Maßnahme zur Bürgereinbindung durchgeführt oder geplant, sind für bereits durchgeführte Maßnahmen die wesentlichen Faktoren und Erkenntnisse aus den Veranstaltungen/Maßnahmen zu dokumentieren. Geplante Maßnahmen müssen aufgelistet werden und pro Maßnahme sind Inhalte sowie Ziele zu definieren.
Die Bestandteile des Transformationsplans werden in Abbildung 2 zusammenfassend visualisiert.

Abbildung 2: Bestandteile eines Transformationsplans gemäß BEW (eigene Darstellung)
Im Rahmen des Moduls 1 der BEW sind zusätzlich zu den genannten Inhalten des Transformationsplans konkrete Planungsleistungen angelehnt an die Leistungsphase 2-4 der HOAI förderfähig und für die Umsetzungs- und Betriebskostenförderung der Module 2-4 notwendig. Auch für die Planungsleistungen gelten bestimmte Mindestanforderungen an folgende Bestandteile, auf die im weiteren Artikel jedoch nicht gesondert eingegangen werden soll:
- Wärmeerzeugung
- Wärmesenken/-kunden
- Wärmenetz
- Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik (MSR-Technik) inkl. Digitalisierungskomponenten
- Genehmigungsfähigkeit
- Wirtschaftlichkeitsbetrachtung
- Zeit- und Ressourcenplan
Abgrenzung des Transformationsplan von der Machbarkeitsstudie
Neben der Erstellung von Transformationsplänen kann im Modul 1 der BEW auch die Durchführung von Machbarkeitsstudien gefördert werden. Eine Gemeinsamkeit der Instrumente liegt in dem vorgegebenen Mindestumfang für die Förderfähigkeit. Beide müssen auf die Wärmeversorgung von mehr als 16 Gebäuden oder mehr als 100 Wohneinheiten ausgerichtet sein, und schließen somit nahtlos an die Wärmenetzförderung der BEG an, welche kleine Wärmenetze von einer Größe bis zu 16 Gebäuden oder 100 Wohneinheiten fördert. Was ist jedoch der genaue Unterschied zwischen Transformationsplänen und Machbarkeitsstudien?
Unter dem Begriff Transformationsplan ist die zeitliche, technische und ökonomische Abbildung des Umbaus bestehender Wärmenetze, mit dem Ziel der Erreichung der Treibhausgasneutralität bis spätestens 2045, zu verstehen.
Hingegen beschäftigt sich eine Machbarkeitsstudie mit der zeitlichen, technischen und ökonomischen Realisierbarkeit eines neuen, treibhausgasarmen Wärmenetz mit überwiegend erneuerbarer Wärmeerzeugung. Die Fördervoraussetzung der BEW für eine Machbarkeitsstudie ist ein Anteil von mindestens 75 % Erneuerbarer Energien und Abwärme bei Inbetriebnahme des geplanten Wärmenetzes. Zudem ist, wie auch beim Transformationsplan, ein Zielbild des treibhausgasneutralen Wärmenetz und der verbundene Transformationspfad mit Wegmarken für die Jahre 2030, 2035 und 2040 zu skizzieren.
Abgrenzung der Transformationsplanung und der kommunalen Wärmeplanung
Neben der Transformationsplanung von Fernwärmenetzen dient die kommunale Wärmeplanung als wichtigstes Instrument der koordinierten Wärmewende in Deutschland. In diesem Abschnitt wird erläutert, inwiefern die BEW die Transformationsplanung und die Durchführung von Machbarkeitsstudien von der kommunalen Wärmeplanung und Quartierskonzepten, besonders solchen mit Fokus auf der Wärmeversorgung, abgrenzt.
Die kommunale Wärmeplanung gewinnt für Kommunen immer weiter an Bedeutung. Als erstes deutsches Bundesland hat Badem-Württemberg im Oktober 2021 Stadtkreise und große Kreisstädte zum Vorlegen einer kommunalen Wärmeplanung bis zum 31. Dezember 2023 verpflichtet. Seitdem haben auch Hessen und Niedersachsen eine Pflicht zur Erstellung der kommunalen Wärmeplanung für größere Kommunen gesetzlich verankert. Auch auf Bundesebene soll im Jahr 2023 eine gesetzliche Verpflichtung für Kommunen aber einer Größe von 10.000-20.000 Einwohnern verabschiedet werden, wie aus dem Diskussionspapier vom 28.07.2022 des BMWK hervorgeht.
Wie genau müssen die Transformationsplanung, die kommunale Wärmeplanung und Quartierskonzepte miteinander abgestimmt werden? Die BEW sieht eine enge Verzahnung von Transformationsplänen und der kommunalen Wärmeplanung vor und bestimmt die Integration der Planungsvorhaben zum Zeitpunkt der Erstellung des Transformationsplans.

Abbildung 3: Vergleich von Transformationsplanung, kommunaler Wärmeplanung und Quartierskonzept (eigene Darstellung)
- Sofern für das in der Transformationsplanung betrachtete Wärmenetzgebiet eine kommunale Wärmeplanung durchgeführt wurde oder ein Quartierskonzept vorliegt, sind die Ergebnisse dieser Wärmeplanung, beispielsweise die Bestands- und Potenzialanalysen, die erhobenen Daten und durchgeführten Prozesse für den Wärmenetz-Transformationsplan zu verwenden und gegebenenfalls anzupassen.
- Falls zeitgleich eine kommunale Wärmeplanung durchgeführt wird, sind beide Prozesse miteinander zu verzahnen.
- Falls nachgelagert eine kommunale Wärmeplanung durchgeführt wird, sind die Ergebnisse zum Ist-Zustand des Wärmenetzes und der Umgebung des Wärmenetzes für den kommunalen Wärmeplan in geeignetem Detaillierungsgrad zur Verfügung zu stellen.
- Sofern für das Versorgungsgebiet des Wärmenetzes keine kommunale Wärmeplanung vorliegt, ist darzulegen, dass im Rahmen der Erstellung des Transformationsplans die erforderlichen Abstimmungen mit kommunalen Entscheidungsträgern vor Ort erfolgt sind.
Beitrag von Transformationsplänen zur Geschäftsfeldentwicklung
Zuletzt sollte über die Chance gesprochen werden, welche die Transformationsplanung einem Netzbetreiber zur strategischen Geschäftsfeldentwicklung bietet.
Werden Gebäude saniert oder neu errichtet, ist die ökologische Qualität der vorgelagerten Fernwärmeversorgung zur Erfüllung der baurechtlichen Vorgaben besonders relevant. Dies wird nicht zuletzt über die geplante Pflicht eines Anteils Erneuerbarer Energien von 65 % in neuen Heizungsanlagen ab dem 01.01.2024 deutlich. Während viele Akteure den Umsetzungsaufwand als unangemessen hoch einschätzen, kann die Umsetzung über einen Fernwärmeanschluss in Verbindung mit einem Transformationsplan denkbar leicht gestaltet werden. So kann der Wärmeversorger mit einer Transformationsplanung im Voraus nachweisen, dass die Anforderungen in Verbindungen mit einer Fernwärmeversorgung erfüllt werden. Damit setzt er die Verpflichtung um, auch wenn die Wärme zum Zeitpunkt des Einbaus der neuen Heizungsanlage noch keinen Anteil Erneuerbarer Energien von 65 % erreicht. Somit stellt die Transformationsplanung auch eine strategische Geschäftsfeldabsicherung dar.
Der Beitrag der Transformationsplanung zur Wärmewende
Bisher hat sich der Einsatz von Erneuerbaren Energien in der Wärmeversorgung nur bedingt durchsetzen können. Durch das Inkrafttreten der BEW könnte sich dies ändern, da diese mit Förderquoten von 40-50 % einen massiven Anreiz zu klimafreundlichen Wärmeversorgungsalternativen darstellt. Somit können selbst zukünftige Geschäftsmodelle, welche zum jetzigen Zeitpunkt nicht wirtschaftlich sind, schon heute in der Transformationsplanung berücksichtigt und umgesetzt werden und so einen wichtigen Baustein für die Dekarbonisierung der Wärmeversorgung bilden. Nicht zuletzt dadurch ist zu erwarten, dass die Wärmewende um einiges disruptiver sein wird als die elektrische Energiewende.
Die HORIZONTE-Group unterstützt Wärmeversorgungsunternehmen bei der Erstellung von Transformationsplänen sowie bei der Durchführung von Machbarkeitsstudien und auch bei der kommunalen Wärmeplanung. Grundsätzlich wird das ganzheitliche Konzept von Antragsstellung bis hin zur Projektrealisierung angeboten, aber auch eine Begleitung bei einzelnen Maßnahmen ist möglich.
Möchten Sie gern mehr zum Thema Transformationsplanung erfahren? Sprechen Sie einfach unser Team für Wärme & Effizienz an.
Autor: Julian Hackert
Metering Days 2022 – Der HG-Rückblick
Endlich wieder in Fulda – natürlich war die HG mit dabei
Ob die Metering Days wohl die Corona-Zahlen hochgetrieben haben? Ganz auszuschließen sein wird es wohl nicht, aber knapp 700 Teilnehmer*innen sind am Ende eben doch kein Oktoberfest. Angefühlt hat es sich allerdings fast ebenso schön. Viele alte, einige neue Gesichter im intelligenten Messwesen, das immer stärker auch von IT-Fragestellungen dominiert wird. Dazu natürlich ein hervorragendes Rahmenprogramm durch den Veranstalter und HORIZONTE-Group-Partner ZVEI.
iMSys-Rollout soll beschleunigt und entbürokratisiert werden
Besonders gespannt wartete die Branche wie auch bei den letzten Präsenz-Metering-Days 2019 wieder auf die Regulatorik mit Blick auf den Rollout intelligenter Messsysteme (iMSys). Ohne konkret zu werden, ließen BMWK, BSI & Co. wissen, dass man an einer Entbürokratisierung und einer Beschleunigung des Rollouts arbeite. So könnte die ungeliebte „Markterklärung“ bald wegfallen, schließlich sind die Smart-Meter-Gateways inzwischen zumindest technisch in der Lage, ihre Aufgaben zu erfüllen und in der Praxis erprobt. Mit Spannung erwartet wird hierzu ein Termin mit dem Wirtschaftsminister Robert Habeck am 20.10.2022 in Berlin – die HG wird dabei sein und auch von dieser Veranstaltung berichten.
Lieferschwierigkeiten von Smart-Meter-Gateways entspannen sich
Zur Beschleunigung und Entbürokratisierung könnte ebenfalls eine vereinfachte sichere Lieferkette (SiLke) beitragen, interessant sind hier insbesondere die neuen Ansätze der Hersteller EMH und Theben. Darüber hinaus bemühten sich alle Gateway-Hersteller zu betonen, dass sie die Lieferschwierigkeiten zunehmend in den Griff bekommen würden – sie also auch die Misere des Rollouts von bisher lediglich 300.000 verbauten iMSys (Quelle: ZVEI) in Deutschland nicht zu verantworten haben.
CLS und Steuervorgänge: die Branche diskutiert Lösungen
Von der Branche begrüßt wird der Universalbestellprozess, der zwar noch nicht endgültig festgelegt ist, aber das Thema CLS mit mehreren Akteuren weiter ausgestaltet. Überhaupt deutet sich auch im Feld des Steuerns, übrigens eines der meistdiskutierten Themen auf der Fachmesse, eine klarere Aufteilung an: Die Administration der Steuereinheit durch den MSB, die Koordinierungsfunktion beim VNB. Gerade letztere werde in den Gremien derzeit intensiv besprochen. Ein Gesamtkonzept für die Steuerung mit intelligenten Messsystemen wurde ja auch kurz vor den Metering Days vom FNN zur Diskussion gestellt. Abzuwarten bleibt aber auch immer noch die Ausgestaltung des §14a EnWG durch die BNetzA.
Fazit: Viele tolle Gespräche und mit Sicherheit ein spannender Herbst
Die HORIZONTE-Group war wieder mit einem eigenen Stand vertreten, der ständig besucht war. Wir bedanken uns bei unseren Kunden, Partnern und Interessenten für die guten Gespräche dort und freuen uns darauf, den Dialog fortzusetzen! Die Energiewirtschaft wird auch in diesem Herbst sehr spannend bleiben.
Dr. Roland Olbrich, Jochen Buchloh, Axel Wachtmeister und Björn Terlinde (metelligent) zum Abschluss der Metering Days am HG-Stand.
Was liegthinter dem Horizont?
Wir kennen die Themen. Wir organisieren die Antworten.
Von der Umsetzung regulatorischer Anforderungen bis zum
Aufbau neuer Geschäftsmodelle.
Redispatch 2.0: Status Quo ein Jahr nach Go-Live
Was sind die Gründe für den verzögerten Go-Live?
HG-Beiträge in E&M, ZfK und energate zum aktuellen Stand bei Redispatch 2.0
Stichtag für den vollumfänglichen Go-Live für Redispatch 2.0 war (gesetzlich vorgeschrieben) der 1. Oktober 2021. Ein Jahr später. Doch warum hat ein vollumfänglicher Go-Live ein Jahr später immer noch nicht stattgefunden? Was sind die derzeitigen größten Baustellen im Markt und wann ist mit einem flächendeckendem Livebetrieb zu rechnen? Dies beleuchten die HG-Experten Carlo Weckelmann und Frank Hirschi im Interview bei energate und auch im Artikel bei der ZfK sowie bei Energie & Management.
Lesen Sie alle Artikel in einem pdf:
E&M-, ZfK- und energate-Beiträge als PDF lesen
Was liegthinter dem Horizont?
Wir kennen die Themen. Wir organisieren die Antworten.
Von der Umsetzung regulatorischer Anforderungen bis zum
Aufbau neuer Geschäftsmodelle.
HG bei den Metering Days 2022
Die HG bei den Metering Days 2022
Das Branchentreffen in Fulda – die HG ist dabei
Wenn die große Fachmesse für das Messwesen am 11.10.2022 nach zwei Jahren Zwangs-Coronapause das erste Mal wieder Ihr Pforten öffnet, ist die HORIZONTE-Group AG als starker Partner der Energiewirtschaft ebenfalls mit vertreten. Was gibt es an regulatorischen Neuerungen, technischen Entwicklungen und neustem Branchenschnack? Dürfen wir Ihnen von unserer Wachstumsstory berichten?
- Kommen Sie zu uns an den Stand 47 und diskutieren Sie mit uns die aktuellen Geschehnisse!
Die Senior Partner der HORIZONTE-Group AG, Jochen Buchloh und Dr. Roland Olbrich, werden außerdem mit einem Impulsvortrag im Solutions Forum zum Thema „Messwesen – Herausforderung und Chance der digitalen Smart Metering Infrastruktur“ kurz auf Praxis und Zukunft im Metering bei EVUs eingehen. Bei einem gemeinsamen Glas auf der Abendveranstaltung freuen wir uns auf den Austausch dazu mit Ihnen.
Die Anmeldung zur Veranstaltung finden Sie hier: klick.
Das Programm können Sie hier finden: klick.

Bildquelle Header: https://metering-days.de/presse/
Was liegthinter dem Horizont?
Wir kennen die Themen. Wir organisieren die Antworten.
Von der Umsetzung regulatorischer Anforderungen bis zum
Aufbau neuer Geschäftsmodelle.
Webinar-Reihe: Digitale Plattformen in der Energiewirtschaft
Jetz mehr erfahren und anmelden
Digitale Plattformen in der Energiewirtschaft
Erfahren Sie im Video, was Sie in unserer Webinar-Reihe erwartet. Namhafte Plattform-Provider wie arvato Systems, Schleupen, E.ON, SAP, robotron, TMZ Thüringer Mess- und Zählerwesen Service, LYNQTECH und powercloud sind dabei, wenn Saskia Naumann und die HORIZONTE-Group AG den Entwicklungen im Software-Markt auf den Grund gehen. Wir liefern unverzichtbaren Input für Ihre Entscheidungen!
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenWas liegthinter dem Horizont?
Wir kennen die Themen. Wir organisieren die Antworten.
Von der Umsetzung regulatorischer Anforderungen bis zum
Aufbau neuer Geschäftsmodelle.
iMSys: Mit MAS-System Störfälle schnell erkennen und beheben
Westfalen Weser Netz hat eine Lösung zur Störungsbearbeitung im Einsatz
ZfK und 50,2 berichten über das MAS-System bei der WWN
In der September-Ausgabe der Zeitung für kommunale Wirtschaft (ZfK) finden Sie auf S. 13 einen lesenswerten Artikel zum Thema automatisiertes Störungsmanagement bei intelligenten Messsystemen (iMSys). In dem Artikel kommen auch Lukas Pack von der Westfalen Weser Netz GmbH (WWN) sowie Bashkim Malushaj von der HORIZONTE-Group AG / iceBaum GmbH zu Wort.
Im Kern wird in dem Artikel erläutert, dass durch den Hochlauf von iMSys es natürlich auch umso wichtiger wird, dabei auftretende Störungen automatisiert zu beseitigen. Die Westfalen Weser Netz hat hierzu das MAS-System der iceBaum im Einsatz.
Und auch das 50,2 Magazin für intelligente Stromnetze berichtet ausführlich über die erreichten Erfolge bei der WWN und wie das MAS-System als Datendrehscheibe zwischen ERP- und GWA-System in diesem Bereich. Spezifisch handelt der Artikel davon, wie auftretende Standard-iMSys-Störfälle automatisch erkannt und mittels vordefinierter Workflows beseitigt werden können.
Lesen Sie beide Artikel in einem pdf:
ZfK- und 50,2-Beiträge als PDF lesen
ebenfalls interessant:
Aktualisiert am 04.10.2022
Autor: Daniel Bärenheuser
Was liegthinter dem Horizont?
Wir kennen die Themen. Wir organisieren die Antworten.
Von der Umsetzung regulatorischer Anforderungen bis zum
Aufbau neuer Geschäftsmodelle.
Konsultation: Energiewirtschaftlich relevante Daten (ERD) sollen definiert werden
Energiewirtschaftlich relevante Daten (ERD)
BNetzA eröffnet Konsultation für Definition von ERD
Die Bundesnetzagentur hat am 11.08.2022 ein Positionspapier zur Konkretisierung der Reichweite energiewirtschaftlich relevanter Mess- und Steuerungsvorgänge veröffentlicht und zur Konsultation gestellt. Dieses Positionspapier dient in erster Linie dazu, dem Markt eine erste Einordnung zu bieten, welche Daten in Zukunft als energiewirtschaftlich relevante Daten (ERD) eingeordnet werden und welche Daten als Betriebsdaten verwendet werden können. Im Kern soll dadurch festgelegt werden, welche Daten verpflichtend über die Smart-Meter-PKI abgewickelt werden müssen.
Zunächst ist dabei festzuhalten, dass sich die Einordnung als energiewirtschaftliche relevante Daten lediglich auf die Sparte Strom und Gas beziehen kann. Von den Daten in den Sparten Strom und Gas wiederum sind alle Netzzustandsdaten, alle Daten für Steuerungsvorgänge gemäß EEG, ENWG und ENSiG sowie bestimmte abrechnungsrelevante Daten als ERD eingeordnet. Daten, welche lediglich in die Kategorie der abrechnungsrelevanten Daten eingeordnet werden, gelten dann als energiewirtschaftlich relevant, wenn sie für die Entnahme aus dem Netz oder Ist-Einspeisung in das Netz dienen. Eine Denkstütze zur Einordnung von Messdaten und Daten aus Steuerungsvorgängen ist in der Abbildung dargestellt.
In der Konsequenz heißt dies für Daten, welche als ERD eingestuft wurden, dass diese über intelligente Messsysteme und dessen gesichertes Netzwerk mit einem Weiterverkehrsnetz in der Smart-Meter-PKI (Public Key Infrastructure) abgewickelt werden müssen. Daten wiederum, welche nicht als ERD und somit als Betriebsdaten eingestuft werden, können auch auf anderem Wege, ohne iMSys, übertragen werden. Dies bietet bspw. Anbietern im Mehrspartenmetering (Wärme, Kälte, Wasser) die Möglichkeit und Sicherheit, auch Technologien zu verwenden, welche nicht vom Smart-Meter-Gateway abhängig sind.
In der Konsultationsphase nimmt die BNetzA bis zum 22.9.2022 noch Stellungnahmen entgegen – die dazu notwendige Excel-Vorlage sowie weitere Hinweise finden Sie direkt auf der Website der Behörde: https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Beschlusskammern/1_GZ/BK6-GZ/2022/BK6-22-253/BK6-22-253_Konsultation_Positionspapier_ERD.html.
Was liegthinter dem Horizont?
Wir kennen die Themen. Wir organisieren die Antworten.
Von der Umsetzung regulatorischer Anforderungen bis zum
Aufbau neuer Geschäftsmodelle.
Branchentag Windenergie NRW: Vortrag zu Redispatch 2.0
Vortrag zu Redispatch 2.0
Kurzzusammenfassung zum 14. Branchentag Windenergie NRW
Am 10. und 11. August hat der 14. Branchentag Windenergie NRW im Wissenschaftspark Gelsenkirchen stattgefunden. Nach Angaben des Veranstalters besuchten rund 400 Anlagenbetreiber und Aussteller in den zwei Tagen die Veranstaltung. Auch die HORIZONTE-Group AG war durch Carlo Weckelmann vor Ort vertreten, der gemeinsam mit HG-Partner Andreas Stephan (SPRINT! Energy Consulting GmbH) einen Fachvortrag über Redispatch 2.0 hielt. Für Carlo Weckelmann, der gebürtig aus Gelsenkirchen kommt, war diese Veranstaltung ein Heimspiel: „Ich kenne den Wissenschaftspark schon von klein auf. Mein Schulweg ging jeden Tag dort vorbei. Von daher war es etwas Besonderes hier nun auch selbst einmal einen Vortrag zu halten.“
Der besondere Fokus des Vortrags lag insbesondere darauf, die Netzbetreiber-Sichtweise den Anlagenbetreibern näher zu bringen und zu erläutern, warum es immer noch nicht los geht mit Redispatch 2.0. Hervorgehoben wurde, dass auch die Netzbetreiber jeglicher Größe Schwierigkeiten bei der Umsetzung der Anforderungen von Redispatch 2.0 haben.
Darüber hinaus haben Carlo Weckelmann und Andreas Stephan den Anlagenbetreibern eine Reihe von Praxistipps mit auf den Weg gegeben um dem Ziel, gemeinschaftlich bei der Umsetzung dieses großen, bundesweiten Projektes voranzukommen.
Sie haben Interesse an dem Vortrag?
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Microsoft Bookings. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenWas liegthinter dem Horizont?
Wir kennen die Themen. Wir organisieren die Antworten.
Von der Umsetzung regulatorischer Anforderungen bis zum
Aufbau neuer Geschäftsmodelle.
Entstörprozess bei intelligenten Messsystemen (iMSys) automatisieren
"Langfristig lassen sich die Einsparungen auf 75 Prozent steigern"
MAS-System
Wie kann man die Wirtschaftlichkeit des gMSB durch Prozessautomatisierung steigern? Lukas Pack von der Westfalen Weser Netz GmbH erläutert im Interview mit energate wie das mit Hilfe des MAS-Systems der iceBaum GmbH, einem Unternehmen der HORIZONTE-Group, im Bereich der Störfallbearbeitung gelungen ist.
Lesen Sie den ganzen Artikel direkt online bei energate oder als pdf:
energate-Beitrag als PDF lesen
ebenfalls interessant:
Was liegthinter dem Horizont?
Wir kennen die Themen. Wir organisieren die Antworten.
Von der Umsetzung regulatorischer Anforderungen bis zum
Aufbau neuer Geschäftsmodelle.
Nachklapp zur E-world 2022
HG-Impressionen von der Messe
Nach knapp 2,5 Jahren war es nun endlich wieder Zeit für die „E-world energy & water“ in Essen. Bei Europas größter Energiefachmesse war natürlich auch die HORIZONTE-Group zugegen. Ohne eigenen Stand, aber mit orangenen Fliegen und Krawatten, fielen unsere Berater:innen aber auch bei Publikum und ausstellenden Firmen auf.
Sommermesse mit Fokus auf Versorgungssicherheit
Obwohl es erst schwer fiel bei einer Messe im Sommer an den bevorstehenden Winter zu denken, stand das Thema Versorgungssicherheit doch im Zentrum vieler Debatten. Denn der drastische Appell von Bundesnetzagentur-Präsident Klaus Müller hallte nach: „Ich bin dankbar für jeden Vorschlag, wie wir den Gasverbrauch im nächsten Winter herunterkriegen. Stand heute haben wir ein Problem.“ Am Donnerstag, dem letzten Messetag, rief Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck dann auch in Berlin die Alarmstufe des Notfallplans Gas aus. Im Folgenden wollen wir aber v.a. auf das HG-Fokusthema Digitalisierung der Energiewende eingehen und einige Impressionen vorstellen.
Neues für Metering, Submetering und IoT
Mit einem besonderen Fokus auf den intelligenten Messstellenbetrieb informierten sich unsere HG-Experten für Smart-Meter-Gateways und CLS-Management natürlich auch bei den ausstellenden SMGw-Herstellern Sagemcom Dr. Neuhaus, EMH, PPC und Theben zum aktuellen Stand der Technik. Spannend war insbesondere der Zwischenstand zum Neuentwurf der Sicheren Lieferkette (SiLke) der Firma Theben. Bei der noch nicht auf dem Markt befindlichen Lösung werden einzelne SMGw in einer eigenen Umverpackung mit einem speziellen Siegel in einem größeren Versandkarton gesichert. Dabei besteht durch den Ladungsträgeraufkleber mit Barcode die Möglichkeit, per App die digitale Warenannahme vorzunehmen. Dies könnte also den aktuell logistisch noch komplizierten Prozess mit Safety-Boxen deutlich vereinfachen.

Über FNN-Lastenheft-konforme Steuerboxen für Schaltprozesse im intelligenten Stromnetz tauschten sich die HG-Berater u.a. mit Swistec, robotron, VIVAVIS und BTC aus. Rund um das Thema Koordinierungsfunktion (Kof) stellte sich heraus, dass weiterhin unterschiedliche Interpretationen vorherrschen und der Markt sich zu diesem Thema noch finden muss.
An den Ständen von Diehl Metering, Beenera und Digimondo stand insb. das Thema Funknetzwerke und IoT im Vordergrund – v.a. im unregulierten Bereich des Submeterings. Zu letzterem Thema und der Digitalisierung der Wohnungswirtschaft wurden u.a. auch mit kugu interessante Aspekte zur Energieeffizienz in Gebäuden besprochen.
Partnerschaft zwischen iceBaum und Arvato Systems
Ganz besonders gefreut haben wir uns auch über die Partnerschaft zwischen Arvato Systems und iceBaum (ein Unternehmen der HG). Auf dem Stand der Gütersloher Firma wurde nämlich auch die Arvato Energy Platform® präsentiert, auf der iceBaum nun mit dem Mess-, Analyse- und Steuerungssystem für das intelligente Messwesen (MAS) eingebunden werden kann. Der „Marktplatz für die Energiewirtschaft“ beinhaltet für alle Marktrollen verschiedene Funktionsmodule, die intelligent und individuell nutzbar als Software-as-a-Service (SaaS) in der Cloud zur Verfügung stehen.

Fazit: Essen ist immer einen Besuch wert
Am ersten Messetag hatten die HG-Berater das Vergnügen, sich mit dem Bürgermeister von Prizren (Albanien), Herrn Shaqir Totaj, und der Honorarkonsulin von Albanien in NRW, Frau Anduena Stephan, zu treffen. Dabei wurde eine Reihe wichtiger energierelevanter Themen diskutiert – die guten Beziehungen des HG-Tochterunternehmens evroTarget (Kosovo) nach Albanien wurden hier wieder sichtbar.
Alles in allem können wir somit trotz weniger ausstellenden Firmen und auch weniger Besucher:innen festhalten, dass wir viele Gelegenheiten für tiefergehende und bereichernde Gespräche mit vielen Kund:innen, Partnern sowie alten und neuen Kontakten nutzen konnten. Wir freuen uns damit auch schon wieder auf die nächste Messe – dann im Mai 2023.

Was liegthinter dem Horizont?
Wir kennen die Themen. Wir organisieren die Antworten.
Von der Umsetzung regulatorischer Anforderungen bis zum
Aufbau neuer Geschäftsmodelle.












