Messstellenbetreiber werden zum Taktgeber der Netzsteuerung
Netzsteuerung entscheidet sich nicht im Gesetz – sondern im Betrieb
2026 markiert den Übergang vom Pilotbetrieb zur operativen Realität der Netzsteuerung in der Niederspannung. Steuerbare Anlagen müssen erstmals flächendeckend in den Netzbetrieb integriert werden – technisch, organisatorisch und prozessual.
In einem Beitrag für die Zeitung für kommunale Wirtschaft (ZfK) analysieren unsere HG-Experten, warum die größten Herausforderungen dabei weniger im regulatorischen Rahmen liegen, sondern vor allem in Datenqualität, Systemintegration, Kommunikation und der Skalierung massenfähiger Prozesse. Der Artikel zeigt, welche Rolle Messstellenbetreiber künftig im Zusammenspiel mit Netzbetreibern einnehmen, warum einfache Steuerungsmodelle den Einstieg prägen werden – und weshalb 2026 darüber entscheidet, ob Steuerung im Netzbetrieb wirklich funktioniert.
Den vollständigen Artikel finden Sie hier als eingebetteten LinkedIn-Post sowie als PDF zum Download.
Was liegt
hinter dem Horizont?
Wir kennen die Themen. Wir organisieren die Antworten.
Von der Umsetzung regulatorischer Anforderungen bis zum
Aufbau neuer Geschäftsmodelle.
HG-Rückblick BDEW-Fachkongress „Messwesen 2025“
Fachkongress in Düsseldorf
Branchentreff Smart Meter
Vom Mess- zum Steuerungsrollout: Warum 2026 zum Realitätscheck für die digitale Energiewende wird
Nach den metering days fand mit dem BDEW-Fachkongress „Messwesen 2025“ Anfang Dezember 2025 eine letzte Branchenveranstaltung statt. Und es wurde deutlich:
Die Branche steht an der Schwelle vom Mess- zum Steuerungsrollout – und damit vor einer neuen Komplexitätsstufe der digitalen Energiewende.
Zwei Tage lang diskutierten Messstellenbetreiber, Netzbetreiber, Hersteller, IT-Dienstleister und Behörden in Düsseldorf darüber, wie der Übergang vom iMSys-Rollout zur netzrelevanten Steuerung in der Niederspannung gelingen kann. Dabei wurde klar: Die Technik ist weiter als viele Prozesse – und der Zeitdruck steigt.
Steuerungsrollout: Erkenntnisse aus der Technischen Studie 2.0
Für die HORIZONTE-Group war der Kongress auch fachlich ein wichtiger Meilenstein.
Auf der Bühne präsentierte Frank Hirschi die Ergebnisse der Technischen Studie 2.0 „Steuern in der Niederspannung“ und ordnete sie in den aktuellen regulatorischen und operativen Kontext ein.
Die zentrale Erkenntnis der Studie bestätigt sich zunehmend auch in der Praxis:
Der Steuerungsrollout wird kommen, aber die gesetzlich vorgegebenen Fristen für 2026 sind für viele Marktrollen nicht realistisch erfüllbar (mehr dazu hier).
Paneldiskussion: „Zeit für Macher“
Besonders prägend war die Paneldiskussion zum Steuerungsrollout. Die Diskussion machte deutlich:
- Intelligente Steuerung kann einen erheblichen Beitrag leisten, um Netzausbaukosten zu begrenzen.
- Die Technik rund um SMGw, Steuerboxen und CLS-Geräten kann ab 2026 für Praxistests eingesetzt werden, um Schritt für Schritt zum Massenrollout zu gelangen.
Der Tenor der Runde war klar:
Jetzt starten, Erfahrungen sammeln, lernen – und ab 2027 skalieren. Wer zu lange wartet, riskiert den Anschluss im Wettbewerb um flexible Kund*innen.
Politischer Rahmen: Klare Worte aus dem BMWE
Einen wichtigen ordnungspolitischen Rahmen setzte der Vortrag von Juri von Allesch, Referent für Digitalisierung der Energiewende im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.
In seinem Beitrag zum Thema
„Smart-Meter-Rollout: Wie geht es weiter und wo liegen noch Herausforderungen?“
machte er mehrere Punkte unmissverständlich klar:
- Smart-Meter-Light-Ansätze werden nicht verfolgt.
- Der Rollout von iMSys und Steuerungseinrichtungen bleibt integraler Bestandteil der digitalen Energiewende.
- Für das erste Halbjahr 2026 zeichnet sich eine weitere Novelle des Messstellenbetriebsgesetzes (MsbG) ab.
Damit wurde deutlich: Der regulatorische Rahmen bleibt in Bewegung.
Blick nach vorn: iRLMSys bekommt Kontur
Auch in einem weiteren Zukunftsthema zeigte der Kongress klare Entwicklungslinien auf. Im Bereich iRLMSys ist eine Roadmap erkennbar.
Wesentliche Punkte:
- Die technischen Konzepte für iRLMSys nehmen Form an.
- FNN-Lastenhefte zu iRLMSys werden zeitnah erwartet.
- Erste Geräte dürften laut EMH ab 2027 für Feldtests zur Verfügung stehen.
Damit wird deutlich: Auch im RLM-Umfeld bewegt sich der Markt von der Konzeptdiskussion in Richtung Umsetzung – allerdings mit einem klar strukturierten zeitlichen Vorlauf.
Fazit: 2026 wird zum Jahr der Wahrheit
Der BDEW-Fachkongress „Messwesen 2025“ hat gezeigt, wie eng Technik, Regulierung und Organisation inzwischen miteinander verflochten sind. Die große Herausforderung liegt nicht mehr im einzelnen Gerät, sondern in der Orchestrierung des Gesamtsystems.
Der Steuerungsrollout bleibt ein Marathon, kein Sprint.
Er verlangt pragmatisches Vorgehen, klare Leitplanken und die Bereitschaft, auch unter Unsicherheit zu starten. Genau hier setzt die Technische Studie 2.0 an – mit einem realistischen Stufenmodell und einem klaren Blick auf das, was 2026 tatsächlich leistbar ist.
Die Botschaft aus Düsseldorf ist eindeutig:
Die Branche weiß, was zu tun ist. Jetzt geht es darum, es auch umzusetzen.
Was liegt
hinter dem Horizont?
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Von der Umsetzung regulatorischer Anforderungen bis zum
Aufbau neuer Geschäftsmodelle.
Transparenz im Netz: Ergebnisse einer Studie von Smight & HG
SMIGHT und HG analysieren Umsetzung des § 14a EnWG
Studie: Der wirtschaftlichste Weg zur Umsetzung von § 14a EnWG
Wie lassen sich die Anforderungen aus §14a EnWG wirtschaftlich sinnvoll umsetzen? In einem aktuellen energate-Interview analysiert unser HG-Experte Tobias Linnenberg gemeinsam mit Smight-Geschäftsführer Oliver Deutschle, warum der Schlüssel zur Netzsteuerung nicht in immer mehr Annahmen, sondern in einer belastbaren Mess- und Datenbasis liegt.
Die Analyse zeigt deutlich: Stationsmesstechnik ist in den meisten Netzstrukturen der wirtschaftlichste Ansatz, während rein iMSys-basierte Lösungen die Kosten vervielfachen können. Entscheidend ist ein strategisches Vorgehen, das Netzstruktur, Pflichteinbauquoten und Betriebskosten realistisch berücksichtigt – und Netzbetreibern frühzeitig Planungssicherheit verschafft.
Weiterlesen lohnt sich
Wer tiefer einsteigen möchte, findet weitere Details zur Studie auf der Website von SMIGHT sowie den vollständigen Beitrag bei energate oder folgend als pdf:
energate-Beitrag als PDF lesen
Ein Webinar zur Studie finden Sie in der SMIGHT-Mediathek: klick.
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HG-Nachklapp zu den Metering Days 2025
HG-Nachklapp zu den Metering Days 2025
Metering Days 2025 in Fulda: Zwischen Aufbruch, Druck und Umsetzungslücke – wohin steuert die Branche wirklich?
Die metering days 2025 haben erneut eindrucksvoll gezeigt: Der Rollout intelligenter Messsysteme (iMSys), der Steuerungsrollout und die Smartifizierung der Verteilnetze bewegen die ganze Branche. Es zeigt sich aber auch: währen einige Akteure schon beim Steuerungsrollout pionierhaft zeigen, dass Steuerbefehle über das iMSys und die Steuereinheiten umgesetzt werden können, hinken noch rund 200 grundzuständige Messstellenbetreiber beim iMSys-Rollout hinterher.
Mit einem neuen Besucherrekord von 1.200 Teilnehmenden, 78 Sprecherinnen und Sprechern und einer bis ins letzte Eck gefüllten Ausstellung war die Stimmung zwischen Zuversicht, Druck und einem durchaus spürbaren „Jetzt wird es ernst“. Gemeinsam mit den Kollegen unserer Schwesterfirma metelligent (Zählermontage) waren wir natürlich auch vor Ort.
Schon zum Auftakt stellte Wolfgang Weber (ZVEI) den Rahmen unmissverständlich: „Elektrifizierung ist kein ‘nice to have’, sondern Grundvoraussetzung der Energiewende.“ Die Netze müssen steuerbar, digital anschlussfähig und massenfähig automatisierbar werden. Doch während die politischen Signale auf Beschleunigung stehen, kämpft die Branche längst mit einem anderen, sehr praktischen Problem: Es fehlt zunehmend weniger an Erkenntnis – sondern an Durchführbarkeit.
Regulatorischer Druck steigt – aber die Verantwortung ist noch nicht sauber verteilt
Während in Person von Dennis Laupichler durch das BSI kommuniziert wurde, dass bereits rund 2 Mio. iMSys installiert wurden, stellte Dr. Jan-Peter Sasse von der Bundesnetzagentur in Aussicht, dass für gMSB, die ihre Rolloutquote nicht erreichen, ab 2026 monatliche Zwangsgelder pro Messstelle verhängt werden können.
Beatrix Brodkorb (BMWE) sprach über Fortschritte in Digitalisierung und Cybersicherheit – doch wich der entscheidenden Frage aus: Was hat die Aussage aus dem 10-Punkte-Plan zur Verantwortungsverlagerung in das regulierte Anlagevermögen des VNB zu bedeuten? Das blieb jedoch vage. Und genau das treibt die Branche um und lässt vor allem wettbewerbliche Messstellenbetreiber in unnötiger Unsicherheit zurück.
Wie Jannik Schall (1Komma5°) eindrücklich schilderte: Zwei Drittel der Prozessschritte beim dynamischen Tarif hängen an VNB-Prozessen. Die Digitalisierung des Messwesens ist längst kein Technologieproblem mehr – sondern ein Infrastruktur- und Umsetzungsproblem.
Parallel wiesen Stimmen wie Anke Hüneburg (ZVEI) und wettbewerbliche Messstellenbetreiber mit Nachdruck darauf hin: Ein Rückfall in Monopolstrukturen wäre nicht nur politisch falsch, sondern operativ schädlich für die Geschwindigkeit.
HORIZONTE-Group mit Impuls zur Technischen Studie 2.0 im Innovationsforum
Am ersten Kongresstag war auch die HORIZONTE-Group auf der Bühne vertreten:
Dr. Roland Olbrich, Partner bei der HG, referierte im Innovationsforum zu den Herausforderungen des Smart Grid in Deutschland und gab erste Einblicke in die Technische Studie 2.0.
Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Netzbetreiber und Messstellenbetreiber den Übergang von Pilot- zu Regelbetrieb schaffen können – und welche technischen und organisatorischen Voraussetzungen durch die verschiedenen Stakeholder wie Getezgeberin, Gerätehersteller oder Software-Zulieferer nötig sind, um die nächste Ausbaustufe des Smart Grid umzusetzen.
Steuerungsrollout: Zwischen Pragmatismus und Strukturbedarf
Eine besonders lebhafte Diskussion entwickelte sich am zweiten Kongresstag in der interaktiven Diskussionsrunde „Steuern im System“. Dort zeigte sich, dass die Branche in zwei Denkrichtungen gespalten ist:
- Pragmatische Pioniere fordern, den Steuerungsrollout mit ersten Umsetzungsprojekten zu beginnen – auch wenn die Backend-Systeme und kaufmännischen Prozesse noch nicht vollständig automatisiert sind.
Stichwort: „Jetzt anfangen, Erfahrungen sammeln, Prozesse später harmonisieren.“
- Strukturorientierte Stimmen betonen, dass ein nachhaltiger Smart-Grid-Rollout nur gelingen kann, wenn die gesamte Ende-zu-Ende-Prozesskette – von der Anlagenanmeldung über das ERP-System über die Netzberechnung bis zum Durchleiten des Steuerbefehls an den Netzanschlusspunkt – durchgängig funktioniert.
Ihr Argument: „Schnelles Handeln darf keine technische Schuldenfalle werden.“
Einigkeit herrschte jedoch im Zielbild: Der Steuerungsrollout muss kommen – und er braucht 100 % Automatisierungsperspektive.
Man war sich auch bewusst, dass vor allem Bestandsanlagen nicht sofort EEBus-ready sind und analoge Steuereinheiten eine Übergangsrealität bleiben werden.
Unser Fazit als HORIZONTE-Group
Die Diskussionen in Fulda verdeutlichten, wie stark technologische, organisatorische und regulatorische Fragen miteinander verwoben sind. Die eigentliche Herausforderung liegt nicht in der Hardware, sondern in der Orchestrierung von Prozessen, Schnittstellen und Verantwortlichkeiten.
Viele Vorträge machten auf der einen Seite klar, dass ERP-Systeme ein zentraler Flaschenhals bleiben. Der Appell aus der Praxis war deutlich: „Wir müssen ins Machen kommen – aber mit klaren Leitplanken.“ Und dazu gehören auch stabile Rahmenbedingungen – auch zu Verantwortlichkeiten der Marktrollen.
Kurz gesagt: Der Steuerungsrollout bleibt ein Marathon und ein komplexes Transformationsprogramm – mit hoher Systemverantwortung und notwendiger Lernkurve für alle Beteiligten.
Zum Abschluss noch ein großes Dankeschön an alle, die mit uns in Fulda diskutiert haben – und an das großartige Team am HG-Stand (hier u. A. mit Moderatorin Susanne Schöne).

Zwei Tage voller Energie, Austausch und spannender Gespräche – wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Jahr!
Ausblick: Erkenntnisse aus der Technischen Studie 2.0
Die Technische Studie 2.0 „So gelingt der Steuerungsrollout“ liefert genau darauf Antworten:
Wie gelingt der Steuerungsrollout entlang eines umsetzbaren Stufenmodells?
Welche Ebenen müssen in welcher Reihenfolge stabilisiert werden?
Welche Rollen verändern sich wie real – nicht theoretisch?
🔎 Hintergründe zur Studie: www.horizonte.group/studie2025
🎟 Anmeldung zur Abschlussveranstaltung am 20. November 2025 in Berlin:
zum Abschlussevent
Autor: Frank Hirschi
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Steuerungsrollout: Warum Ausdauer jetzt wichtiger ist als Tempo
Steuerungsrollout: Warum Ausdauer jetzt wichtiger ist als Tempo
Die Technische Studie 2.0 – Smart Grid in Deutschland zeigt: Der Weg zum Massenrollout ist kein Sprint, sondern ein Langstreckenlauf – und braucht klare Etappen, Standards und Zusammenarbeit
Mit den jüngsten Energierechtsnovellen wird der Steuerungsrollout zur zentralen Aufgabe für Netz- und Messstellenbetreiber. Doch die Praxis zeigt: Die Umsetzung bleibt komplex.
Die Technische Studie 2.0 – Smart Grid in Deutschland der HORIZONTE-Group untersucht, wie der Übergang vom Pilot- in den Massenrollout gelingen kann – und warum ein Stufenmodell für die Steuerung entscheidend ist.
Unser Beitrag in der Oktober-Print-Ausgabe der Zeitung für kommunale Wirtschaft (ZfK) analysiert die Herausforderungen und zeigt, wie Ausdauer, Struktur und Kooperation den Schlüssel zum Erfolg bilden.
Darüber hinaus hat die ZfK einen separaten Online-Beitrag veröffentlicht: Link
Mehr über die Technische Studie 2.0 erfahren
zum Abschlussevent
Autor: Frank Hirschi
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Monitoringbericht zum Stand der Energiewende
Monitoringbericht zum Stand der Energiewende
Der richtige Einstieg in Künstliche Intelligenz beginnt mit klarem Denken
Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWE) hat mit dem aktuellen Monitoringbericht zum Stand der Energiewende (Link) zentrale Fortschritte und Herausforderungen bilanziert. Die Botschaft: Digitalisierung und Flexibilisierung sind die systemischen Hebel, um Effizienzgewinne im Energiesystem zu heben. Digitale Zwillinge und intelligente Messsysteme sollen dabei helfen, Netze künftig nicht mehr allein an Spitzenlasten auszulegen, sondern Flexibilitäten gezielt einzubinden.
Flexibilität und Digitalisierung als Schlüssel
Der Bericht, hebt hervor: Netzbetreiber können von Flexibilisierung profitieren – wenn digitale Mess- und Steuerungstechnik konsequent eingesetzt wird. Damit hätten sie ein Eigeninteresse, den Rollout intelligenter Messsysteme (Smart Meter) aktiv voranzutreiben.
Politische Konsequenzen: Zuständigkeit bei den Netzbetreibern?
Der Monitoring-Bericht setzt ein deutliches Signal: Die Politik ist unzufrieden mit dem bisherigen Tempo des Smart-Meter-Rollouts und sucht nach Wegen, die Umsetzung zu beschleunigen.
Hintergrund ist, dass viele grundzuständige Messstellenbetreiber ihre Einbauziele bislang nicht erreicht haben.
Genau an diesem Punkt setzt das BMWE mit einem neuen Vorschlag im Zehn-Punkte-Plan zur Energiewende an: Die Verantwortung für den verpflichtenden Rollout soll bei den Verteilnetzbetreibern liegen – und damit in das regulierte Anlagevermögen wandern.
Was dieser Satz genau bedeutet, wird in der Branche heiß diskutiert. Wird die Rolle des grundzuständigen Messstellenbetreibers verändert? Werden wettbewerbliche Messstellenbetreiber beschnitten?
Das Ministerium begründet den Vorstoß damit, dass neue Anreize notwendig seien, um den Rollout zu beschleunigen und resilienter zu machen. Es bleibt erst einmal abzuwarten, was konkret aus diesem Punkt abgeleitet werden kann.
Kontroverse Stimmen aus der Branche
Die Diskussion zeigt jedoch, wie stark dieser Schritt polarisiert. Während einige Akteure in der Übertragung der Verantwortung an die VNB eine Chance für mehr Tempo sehen, befürchten andere ein weiteres Bürokratiemonster. In der Praxis sorgen diverse Schnittstellen und Zuständigkeitsfragen für Verzögerungen und Unsicherheit im Smart-Meter-Rollout und auch für den Steuerungsrollout. Die eigentliche Herausforderung liegt auch bei den starren Einbauquoten. Flexiblere Ansätze, wie der gezielte Rollout in besonders relevanten Netzbereichen, könnten für VNB und MSB vorteilhafter sein als eine Veränderung der Verantwortlichkeiten.
HORIZONTE-Perspektive: Probleme liegen an anderer Stelle
Unser HG-Kollege Frank Hirschi betonte in einem Beitrag der ZfK (Link):
„Die wesentlichen Hemmnisse des Rollouts liegen nicht in mangelndem Willen der Akteure, sondern in hoher Komplexität der Prozesse, IT-technischen Herausforderungen und Ressourcenengpässen.“ Die HORIZONTE-Group hat bereits in der Technischen Studie 1.0 gezeigt.
Hinzu kommt: Fortlaufende Gesetzesanpassungen sowie die jährlichen Formatanpassungen in der Marktkommunikation verschärfen die Lage, da sie immer wieder tiefgreifende Änderungen an IT-Systemen, Abrechnungslogiken und Datenmodellen erzwingen. Das verhindert eine saubere Stabilisierung der Prozesse, blockiert Automatisierung sowie den Hochlauf für Massenprozessfähigkeit und untergräbt auch Investitionssicherheiten.
Die Folge: Viele Marktakteure – ob Softwareanbieter, Messstellen- oder Netzbetreiber – geraten in eine Abwartehaltung, bevor sie ressourcenintensiv ihre Systeme und Prozesse weiterentwickeln. Betroffen ist nicht nur der Smart-Meter-Rollout, sondern ebenso der nun dringliche Steuerungsrollout. Dessen Herausforderungen analysiert die HORIZONTE-Group aktuell in der Technischen Studie 2.0 zum Status quo des Smart Grids in Deutschland. Ein erstes Zwischenergebnis: Ein erstes Arbeitsergebnis: Die für den Rollout von Steuereinheiten gesteckten gesetzlichen Ziele erscheinen nach heutigem Stand als unrealistisch für die anvisierten gesetzlichen Fristen.
Fazit: Vereinfachung statt Zuständigkeitswechsel
Die zentrale Frage lautet daher: Führt ein Zuständigkeitswechsel wirklich zu mehr Tempo? Oder braucht es vielmehr stabile Rahmenbedingungen, klare Standards und eine Reduzierung der Komplexität, um Investitionssicherheit zu schaffen?
Eines ist klar: Der Smart-Meter-Rollout bleibt ein entscheidender Flaschenhals für die Energiewende. Die Politik will Tempo machen – ob dies gelingt, hängt aber weniger von Zuständigkeiten als von der Praxistauglichkeit der Prozesse ab.
Mehr zur Technischen Studie 2.0: https://www.horizonte.group/technischestudie2_steuerungsrollout/
Autor: Frank Hirschi
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Von der Umsetzung regulatorischer Anforderungen bis zum
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Technische Studie 2.0 - Smart Grid in Deutschland
Über den netzdienlichen Steuerungsrollout: Jetzt mitmachen
Nehmen Sie an unserer Befragung teil
Der Steuerungsrollout für die Niederspannung ist vorgeschrieben – aber viele Fragen bleiben offen. Mit der Technischen Studie 2.0 wollen wir ein realistisches Bild zur Machbarkeit der netzdienlichen Steuerung via intelligentem Messsystem und Steuereinheit zeichnen – faktenbasiert, unabhängig und mit Beteiligung der Praxis. Nach dem Erfolg der Studie 1.0 zum Smart-Meter-Rollout bieten wir damit insbesondere Netzbetreibern und Messstellenbetreibern aber auch allen anderen Marktakteure fundierte Basisinformationen für ihre eigenen Umsetzungs-Projekte.
Video-Clip entsperren:
Ein flächendeckender Rollout von Steuereinheiten wird frühestens ab 2026 in Fahrt kommen und vermutlich erst in 2027 richtig durchstarten. Für diesen Marathon gilt es aber heute schon immer wieder in kleinen Springs die richtigen Vorbereitungen zu treffen. Genau deswegen bearbeitet die HORIZONTE-Group nun die Technische Studie 2.0 zum Smart Grid in Deutschland und beleuchtet die vielfältigen Herausforderungen des Steuerungs-Rollouts entlang von 8 Handlungsfeldern.
Helfen Sie uns, die acht Handlungsfelder realistisch zu bewerten:
MS-Forms-Fragebogen entsperren oder in neuem Fenster öffnen:
Wenn Sie Ihre E-Mail-Adresse hinterlegen, erhalten Sie nach Abschluss der Befragung einen Kurz-Report mit den Ergebnissen der Umfrage.
Mehr zur Technischen Studie 2.0 und wie Sie als Förderer mitwirken können erfahren Sie auf unserer Landingpage:
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HG-KIckstart – Ihr Einstieg in die Nutzung von Künstlicher Intelligenz in der Energiewirtschaft
HG-KIckstart - Einstieg von KI in der Energiewirtschaft
Der richtige Einstieg in Künstliche Intelligenz beginnt mit klarem Denken
Wenn eine neue Technologie beginnt, nicht nur Prozesse zu verändern, sondern auch Denkweisen – dann ist es Zeit, innezuhalten und strategisch zu handeln.
Künstliche Intelligenz hat längst begonnen, die Energiewirtschaft neu zu formen. Die Frage ist nicht mehr, ob sie relevant ist, sondern wie Unternehmen sie wirksam, verantwortungsvoll und zukunftsfähig nutzen können.
Als Managementberatung mit tiefem Branchenverständnis begleiten wir diesen Wandel mit dem HG-KIckstart-Workshop – einem strukturierten, praxisnahen Einstieg in die Welt der KI, maßgeschneidert für Entscheiderinnen und Entscheider in der Energiewirtschaft.
Was Sie mit dem HG-KIckstart erreichen
1. Märkte verstehen – mit Substanz statt Schlagworten
Sie erhalten einen fundierten Überblick über die relevanten KI-Trends, Technologien und Anwendungsfelder in der Energiewirtschaft. Gemeinsam analysieren wir, was heute bereits messbaren Mehrwert bringt – und was noch Zukunftsmusik ist.
2. Kompetenz aufbauen – dort, wo sie zählt
Ihre Teams lernen, wie generative KI funktioniert und wie sie sinnvoll im Arbeitsalltag genutzt werden kann. Unsere Formate verbinden Grundlagenwissen mit praktischen Übungen – direkt an Ihren konkreten Herausforderungen.
3. Prozesse verbessern – mit greifbaren Use Cases
Wir identifizieren gemeinsam realistische, strategisch relevante Einsatzfelder in Ihrem Unternehmen. Wo spart KI Zeit? Wo ermöglicht sie bessere Entscheidungen? Wo entstehen ganz neue Lösungen? Sie erhalten konkrete Empfehlungen für die Umsetzung.
4. Regulierung durchblicken – für einen sicheren Weg
Wir bringen Klarheit in die regulatorische Landschaft rund um KI: Vom EU AI Act über die DSGVO bis zu branchenspezifischen Anforderungen. Damit Sie Ihre KI-Vorhaben rechtssicher und zukunftsorientiert gestalten können.
Das Format – flexibel und individuell
-
Workshop-Formate: Halb- oder ganztägig, online oder vor Ort
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Teilnehmendenzahl: Offen – für Einzelteams oder bereichsübergreifende Gruppen
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Inhalte: Modular anpassbar an Ihre Fragestellungen und Ziele
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Terminvereinbarung: Nach individueller Abstimmung
Für Vordenkende in der Energiewirtschaft
Der HG-KIckstart richtet sich an Fach- und Führungskräfte, die nicht einfach mitmachen, sondern mitgestalten wollen – auf Basis von Wissen, Reflexion und unternehmerischer Verantwortung.
Technologische Reife beginnt mit einer klaren Frage: Welche Rolle soll KI in Ihrem Unternehmen spielen – heute, morgen und im Kontext Ihrer Werte?
Lassen Sie uns gemeinsam die Antwort entwickeln.
In einem kostenlosen Erstgespräch analysieren wir gemeinsam Ihre aktuelle Service-Situation, decken zentrale Hebel zur Optimierung auf und entwickeln erste Handlungsansätze – individuell, kompakt und unverbindlich.
Kontaktieren Sie uns jetzt für ein unverbindliches Erstgespräch:
Autor: Nikola-Jonathan Lißner
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Standortbestimmung im Veränderungsprozess - Beitrag zur Change-Inventur
Die HG-Change-Inventur
Warum Veränderung heute mehr Struktur braucht
Energieversorgungsunternehmen stehen unter hohem Veränderungsdruck: Digitalisierung, Fachkräftemangel, neue Regulierungen sowie steigende Erwartungen an Nachhaltigkeit und Effizienz treffen auf Organisationen, die intern bereits durch zahlreiche Programme und Projekte stark beansprucht sind. Viele Unternehmen haben auf diese Herausforderungen reagiert und unterschiedliche Initiativen gestartet. Was jedoch häufig fehlt, ist ein strukturierter Überblick über alle laufenden Veränderungsvorhaben und deren gegenseitige Abhängigkeiten. Ohne diesen Gesamtblick bleibt die Steuerung komplexer Transformationsprozesse reaktiv, inkonsistent und oft ineffizient.
Change-Inventur als strategischer Kompass
Die Change-Inventur bietet hierfür einen methodisch, fundierten Ansatz. Ziel ist es, aus einer Vielzahl paralleler Einzelmaßnahmen eine übergreifende und strategisch konsistente Gesamtsicht zu entwickeln. Gemeinsam wird analysiert, welche Projekte aktuell laufen, wo Synergien bestehen und welche Vorhaben priorisiert werden sollten. Zentraler Bestandteil des Vorgehens sind qualitative Interviews mit Führungskräften, Projektverantwortlichen und weiteren relevanten Akteuren. Diese Gespräche ermöglichen ein vertieftes Verständnis über Herausforderungen, Steuerungslogiken und organisationale Wirkmechanismen. Zudem tragen sie dazu bei, implizite Wissensbestände zu heben und die Perspektiven der Beteiligten systematisch einzubeziehen.
Tiefenschärfe durch Interviews und Projektanalysen
Ergänzend erfolgt eine systematische Erhebung und Auswertung der laufenden Projekte. Die gewonnenen Ergebnisse werden strukturiert aufbereitet und mit Tools wie Power BI visualisiert. So entsteht ein transparenter Überblick über die aktuelle Veränderungslandschaft im Unternehmen. Diese Übersicht bildet die Grundlage, um konkrete Handlungsfelder zu erkennen, Prioritäten zu klären und methodische Lücken gezielt anzugehen. Gleichzeitig schafft sie eine Gesprächsgrundlage, auf der organisationsintern reflektiert, entschieden und gezielt gesteuert werden kann.
Im Mittelpunkt stehen dabei sechs zentrale Erfolgsdimensionen:
- Gibt es eine klare Zielsetzung und ein gemeinsames Verständnis für die Veränderung?
- Werden Mitarbeitende und Stakeholder wirksam einbezogen?
- Passen Aufbauorganisation und Rollen zu den Zielen?
- Steht die Führung geschlossen hinter dem Wandel?
- Wird der Nutzen der Maßnahmen deutlich kommuniziert und messbar gemacht?
- Gelingt es, Mitarbeitende für den Wandel zu gewinnen und ihre Perspektiven einzubeziehen?
Praxisbeispiel: Change-Inventur bei einem Energieversorger
Bei einem großen Energieversorger in Nordrhein-Westfalen haben wir kürzlich eine Change-Inventur durchgeführt. Dabei zeigte sich, dass mehr als fünfzehn Projekte gleichzeitig liefen, viele davon mit ähnlicher Zielrichtung, jedoch ohne koordinierte Steuerung oder konsistente methodische Grundlage. Die Folge waren Überlastungen in Schlüsselbereichen, Unsicherheiten in der Organisation, ungenutzte Synergien und eine spürbare Widerstandshaltung in Teilen der Belegschaft. Auf Basis der Change-Inventur konnten bestehende Strukturen neu geordnet, Maßnahmen gebündelt und Prioritäten klar definiert werden. Das Unternehmen verfügt nun über deutlich verbesserte Steuerungsmechanismen und ist in der Lage, Veränderungsvorhaben gezielter, wirksamer und mit höherer Akzeptanz umzusetzen.
Veränderung ist kein Sprint – aber ohne Zwischenstopp fehlt schnell die Orientierung. Gerade unter den Bedingungen stetiger Transformation hilft ein strukturiertes Innehalten dabei, Ergebnisse zu reflektieren und die Richtung zu klären.
Fazit: Selbstvergewisserung statt Fremdbewertung
Die Change-Inventur ist kein externes Bewertungsinstrument, sondern ein Werkzeug zur strukturierten Selbstvergewisserung. Sie schafft Orientierung, macht Zusammenhänge sichtbar und unterstützt Organisationen dabei, ihre Veränderungsfähigkeit gezielt weiterzuentwickeln. Gerade in einer Branche mit wachsendem Anpassungsdruck kann sie einen wesentlichen Beitrag zur Steuerbarkeit, Wirksamkeit und nachhaltigen Zukunftssicherung leisten.
Lassen Sie uns gemeinsam die Change-Inventur angehen:
Autor: Milad Cheraghi
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Von der Umsetzung regulatorischer Anforderungen bis zum
Aufbau neuer Geschäftsmodelle.
ZMP-Nachklapp: Auf zum Steuerungs-Rollout
Rückblick auf den Fachkongress in Leipzig
Zwischen Bilanz und Aufbruch: Eindrücke von der ZMP 2025
Die ZMP 2025 hat Leipzig wieder einmal zum Branchentreffpunkt des Messwesens gemacht. Rund 550 Teilnehmende diskutierten an zwei intensiven Kongresstagen (und dem Vorabend-Event im Biergarten) über den aktuellen Stand und die nächsten Schritte im Smart-Meter-Rollout – von der Technik über die Standards bis zur netzseitigen Steuerung. Mit dabei waren auch unsere HG-Experten Nikola Lißner und Frank Hirschi.
Die Botschaft: Der Smart-Meter-Rollout nimmt Fahrt auf – der Steuerungs-Rollout hingegen steckt vielerorts noch in den Kinderschuhen, wenn nicht gar im Babystrampler. Oder, wenn man analog die Auto-Metapher aus der Diskussion zum 2-jährigen Geburtstag des GNDEW nimmt: Das Mess-Rollout-Auto beschleunigt nun im 4. Gang. Aber wie Dr. Malte Sunderkötter (Geschäftsführer E.ON Grid Solutions) andeutete und von Thomas Rütting (Bereichsleiter & Prokurist Stromnetz Berlin) unterstrichen wurde: Beim Steuerungs-Rollout suchen wir gerade noch den 1. Gang. Bevor aus Aus Prosumern dann sogenannte „Flexumer“ (produzieren nicht nur Erneuerbare, sondern speichern diese auch und speisen netz- oder marktdienlich wieder aus) die werden, ist also noch ein weiter Weg zurückzulegen.
ZMP: Zählen, Messen, Prüfen – UND Steuern
Klar wurde: Das intelligente Messsystem (iMSys) bleibt Herzstück und Plattform für Digitalisierung, Steuerung und Sicherheit im Energiesystem. Zwar wurden in der Kongresshalle auch viele Diskussionen zu auslesbaren modernen Messeinrichtungen („Smart Meter Light“ oder „smarte mME“) geführt. Auf der Bühne wurde der iMSys-Ansatz jedoch gestärkt. Dies wurde verdeutlicht durch den nun hochlaufenden Rollout und bspw. den 1:n-Ansatz, der es mittlerweile skalierbar ermöglicht eine wirtschaftliche Bündelung mehrerer Zähler an einem Smart-Meter-Gateway (SMGw) anzuhängen. Gleichzeitig aber wachsen die Anforderungen aus dem Solarspitzengesetz: Steuerbare Verbrauchseinrichtungen, § 14a EnWG, CLS-Management und neue Kommunikationswege verlangen nach Standards, durchdachten IT-Architekturen und funktionierender Interoperabilität.
Joachim Kabs, Geschäftsführer Technik bei Bayernwerk Netz und Vorstandsvorsitzender des VDE FNN, betonte in Leipzig die Bedeutung eines klaren Fokus auf den Netzanschlusspunkt als zentrale Steuerungsschnittstelle. Was innerhalb des Hauses geschieht, sollte seiner Ansicht nach in der Verantwortung der Kundinnen und Kunden bleiben – entscheidend sei, dass die Steuerbarkeit und Netzstabilität insgesamt gewährleistet bleiben.
Doch Theorie und Praxis driften noch auseinander. Verbindliche Schnittstellen, stabile Prozesse und ein durchgängiger Blick auf Skalierung fehlen noch zu oft. Die Diskussionen haben gezeigt: Fortschritt braucht Austausch – und eine konsequente gemeinsame Linie von Herstellern, Messstellenbetreibern, Netzbetreibern, Dienstleistern und Regelsetzern, bzw., der Gesetzgeberin.
Unser Fazit:
Die Branche bewegt sich – mit großem Engagement und vielen guten Ideen. Doch wer die Steuerung wirklich zum Fliegen bringen will, muss jetzt Prozesse konsolidieren, Schnittstellen vereinheitlichen und die Systemlandschaften für den Dauerbetrieb rüsten. Dabei begleiten wir unsere Kunden mit Expertise, Struktur – und Begeisterung für digitale Energieinfrastrukturen. Dennoch muss ein realistisches Bild gezeichnet werden. Ein flächendeckender Rollout von Steuereinheiten wird frühestens ab 2026 in Fahrt kommen und vermutlich erst in 2027 richtig durchstarten. Genau deswegen wird die HORIZONTE-Group nun die Technische Studie 2.0 zum Smart Grid in Deutschland bearbeiten und die vielfältigen Herausforderungen des Steuerungs-Rollouts beleuchten.
Sie konnten nicht vor Ort sein oder möchten ein Thema vertiefen? Kontaktieren Sie uns – wir freuen uns auf den Austausch!
Einige Impressionen auf LinkedIn entsperren:
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Aufbau neuer Geschäftsmodelle.











