Innovation beginnt bei den Netzdaten
Neue Technologien für Netzplanung, Asset-Digitalisierung und vorausschauende Instandhaltung sind längst verfügbar. In der Praxis entscheidet jedoch nicht allein die technologische Reife darüber, ob Innovation im Verteilnetz Wirkung entfaltet. Entscheidend ist, ob die erforderlichen Daten aktuell, vollständig und über Systeme und Prozesse hinweg nutzbar sind.
Genau hier setzt der aktuelle Beitrag der Zeitung für kommunale Wirtschaft an. Auf Basis des HORIZONTE-Innovationsreports Q1/2026 ordnen Dennis Niederhagen und Mathias Ihrig ein, warum belastbare Netzdaten für Verteilnetzbetreiber zu einer strategischen Schlüsselaufgabe werden.
Mit § 14d EnWG steigt der Handlungsdruck zusätzlich. Netzausbaupläne müssen transparent machen, wo Engpässe entstehen, welche Maßnahmen geplant sind und welcher Flexibilitätsbedarf künftig besteht. Besonders in der Niederspannung zeigt sich jedoch häufig eine operative Lücke: Informationen sind zwar in GIS-Systemen, Asset-Management-Lösungen, Netzmodellen oder Excel-Listen vorhanden, aber nicht durchgängig miteinander verknüpft.
Der Artikel zeigt unter anderem:
- warum Asset-Digitalisierung allein noch kein vollständiges Netzmodell schafft
- wie LiDAR-Scans bei der digitalen Erfassung von Ortsnetzstationen und Betriebsmitteln unterstützen können
- weshalb Datenqualität, Topologie und Prozessintegration für automatisierte Netzplanung entscheidend sind
- welche Pilotfelder sich für Netzbetreiber kurzfristig eignen
- warum Innovation in der Praxis häufiger an der Umsetzung als an fehlender Technologie scheitert
Unsere zentrale Einordnung: Innovation im Verteilnetz beginnt nicht bei KI oder einer einzelnen Plattform. Sie beginnt bei belastbaren Daten, klaren Prozessen und einer Systemlandschaft, in der Informationen tatsächlich durchgängig genutzt werden können.
Den vollständigen Beitrag der ZfK finden Sie hier online und oder folgend als PDF:
Stimmen und Resonanz aus dem Netzwerk
Die Veröffentlichung hat auch auf LinkedIn eine breite fachliche Resonanz ausgelöst. Neben der Veröffentlichung durch die ZfK wurde der Innovationsreport unter anderem von der BRYCK Startup Alliance aufgegriffen.
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Weitere InformationenDie Beiträge zeigen, dass die Verbindung von Technologie-Scouting, energiewirtschaftlicher Praxis und konkreter Umsetzung auf großes Interesse stößt. Im Mittelpunkt steht dabei nicht die nächste abstrakte Innovationsdebatte, sondern die Frage, welche Lösungen Netzbetreiber tatsächlich pilotieren und in den operativen Betrieb überführen können.
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Weitere InformationenÜber den HORIZONTE-Innovationsreport
Für den Innovationsreport Q1/2026 hat die HORIZONTE-Group mehr als 100 europäische Technologieanbieter betrachtet. 19 Start-ups und Scale-ups wurden für eine vertiefte Einordnung ausgewählt. Im Fokus stehen Lösungen für Asset-Digitalisierung, Netzplanung, vorausschauende Instandhaltung, Flexibilitätsmanagement, Speicherdiagnostik, Wärmeplanung und digitale Infrastrukturmodelle.
Interessieren Sie sich für den vollständigen Innovationsreport oder möchten Sie konkrete Pilotfelder für Ihr Unternehmen diskutieren? Sprechen Sie uns gerne an:
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Was liegthinter dem Horizont?
Wir kennen die Themen. Wir organisieren die Antworten.
Von der Umsetzung regulatorischer Anforderungen bis zum
Aufbau neuer Geschäftsmodelle.
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